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Russisches Digitalministerium kündigt Beschränkungen durch „Weiße Liste“ für das Internet an

Russisches Digitalministerium gibt Beschränkungen für die „Weiße Liste“ des Internets bekannt

Das russische Ministerium für digitale Entwicklung hat neue Informationen zur „Weißen Liste“ von Web-Ressourcen veröffentlicht, die auch bei eingeschränktem mobilem Internet zugänglich bleiben. Das Ministerium erklärte, dass dieser Mechanismus technisch begrenzt sei und es nicht möglich sei, eine sehr große Anzahl von Diensten und Websites aufzunehmen.

Dies berichtet Ixbt.com unter Berufung auf die Behörde.

Dem Dokument zufolge ist für die Aufnahme eines Dienstes in diese Liste ein spezieller Antrag eines föderalen Exekutivorgans der Russischen Föderation erforderlich. Dabei muss das Staatsorgan offiziell bestätigen, dass die angeforderte Plattform von gesellschaftlicher Bedeutung ist.

Zuvor gab es keine öffentlichen Informationen über die Existenz solcher technischen Beschränkungen.

Das System der „Weißen Listen“ wurde im Herbst 2025 eingeführt und dient dazu, das Funktionieren wichtiger Dienste auch bei Internetabschaltungen zu gewährleisten. Im April 2026 wurden Dienste zur Fernüberwachung des Blutzuckerspiegels, Freiwilligenorganisationen sowie medizinische, Transport- und staatliche Plattformen in die Liste aufgenommen.

Derzeit befinden sich Organisationen wie „LizaAlert“, „Ruviki“, „Rostec“, „Rosatom“ sowie Dienste der „Gazprombank“, Lieferdienste und eine Reihe von Medien auf dieser privilegierten Liste. Es wurde jedoch mitgeteilt, dass aufgrund der begrenzten Anzahl an Plätzen nicht alle Bewerber aufgenommen werden können.

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