Mirsijojew stellt neue Initiativen zur Förderung der Lesekultur vor

In der heutigen Zeit, in der die Informationsströme rasant zunehmen, gewinnt die Formung und Popularisierung der Lesekultur unter Jugendlichen eine wichtigere Bedeutung als je zuvor. Dies betonte der Präsident der Republik Usbekistan, Schawkat Mirsijojew, im Rahmen einer Sitzung während seines Besuchs in der Region Fergana besonders.
Wie das Staatsoberhaupt ausführte, ist geplant, im Laufe des Jahres 2026 in 100 Stadtvierteln (Mahallas) der Region Musterbibliotheken einzurichten, um diesen Bereich weiterzuentwickeln. Durch diese Initiative soll das Interesse der Bevölkerung, insbesondere der Jugend, am Buch gesteigert werden.
Zudem werden zur Förderung des Lesens auch Unternehmer einbezogen. Es wurde erwähnt, dass für aktive Geschäftsleute, die Buch-Cafés eröffnen, Vergünstigungen bei Steuern und Mietzahlungen vorgesehen sind.
Dies soll zur Entstehung von Kulturräumen in modernem Format beitragen.
Der Präsident brachte eine weitere wichtige Initiative voran — die Durchführung eines Internationalen Lesefestivals alle zwei Jahre auf dem Gelände des Burhoniddin-Margʻinoniy-Komplexes. Ziel dieser prestigeträchtigen Veranstaltung ist es, das kulturelle Leben des Landes durch die Einladung berühmter Schriftsteller und Dichter der Weltliteratur weiter zu bereichern.
Bei der Sitzung wurde auch der Geschichte der nationalen Literatur besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Das Staatsoberhaupt ging auf die einzigartige und unvergleichliche Rolle des literarischen Milieus von Qoʻqon ein und merkte an, dass aus diesem Boden mehr als 300 Dichter und Literaten hervorgegangen sind.
Dies zeige, wie reich das kulturelle und geistige Erbe der Region sei.
Gleichzeitig wurde die Stadt Qoʻqon als würdiger Kandidat für den UNESCO-Status „Stadt der Literatur“ anerkannt. Es wurde jedoch kritisiert, dass dieses reiche literarische Erbe bisher noch nicht ausreichend systematisch untersucht wurde und keine tiefgreifenden wissenschaftlichen Forschungen durchgeführt wurden.
In diesem Zusammenhang wurden konkrete Vorschläge zur Erstellung einer speziellen Anthologie und einer elektronischen Plattform, die das literarische Milieu von Qoʻqon abdeckt, sowie zur Gründung einer Schule für Literatur und Kreativität unterbreitet.
Kurzum, es wird erwartet, dass diese in Fergana vorgebrachten Initiativen nicht nur dazu dienen, die Lesekultur zu heben, sondern auch die nationale Literatur auf weltweiter Ebene umfassend zu fördern.
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