Saida Mirziyoyeva kritisiert Infrastrukturprobleme in Xorazm scharf

Foto: Saida Mirziyoyeva / Telegram
Im Rahmen ihres Arbeitsbesuchs in der Region Xorazm besichtigte die Leiterin der Präsidialadministration, Saida Mirziyoyeva, eine Reihe von Infrastrukturobjekten in der Stadt Urganch und untersuchte bestehende Probleme vor Ort.
Während des Besuchs standen Mängel in der städtischen Wirtschaft und in Systemen, die für die Bevölkerung von Bedeutung sind, im besonderen Fokus.
Am Ende der Sitzung betonte sie nachdrücklich die Notwendigkeit, alle aufgeworfenen Fragen in kurzer Zeit zu lösen. In einer Diskussion unter Beteiligung von Regional- und Bezirksleitern wurde die allgemeine Lage in der Region kritisch analysiert und konkrete Aufgaben festgelegt.

Wie Saida Mirziyoyeva betonte, ist es die wichtigste Anforderung der heutigen Zeit, Probleme nicht zu verbergen, sondern sie offen zu diskutieren, tiefgreifend zu analysieren und in prioritären Bereichen zügig zu lösen. Ihrer Meinung nach können nur durch einen solchen Ansatz spürbare Veränderungen in der Lebensqualität der Bevölkerung erreicht werden.
Besondere Aufmerksamkeit wurde während des Besuchs der Wasserpumpstation „Urganch-1“ gewidmet. Diese Anlage versorgt rund 1,78 Millionen Einwohner in der Stadt und den umliegenden Gebieten.

Es wurde festgestellt, dass in der Station lediglich 4 Mitarbeiter tätig sind. Obwohl das 1970 errichtete Objekt mehrfach repariert wurde, entspricht es nicht mehr vollständig den heutigen Anforderungen.
Die Anlage verfügt über insgesamt 4 Pumpen, von denen eine als Reserve vorgehalten wird.
Nach Berechnungen von Experten werden für die vollständige Modernisierung der Pumpstation etwa 35 Milliarden Som benötigt. Zudem könnten für den Bau zusätzlicher 21 Kilometer Wasserleitungen zur weiteren Verbesserung der Wasserversorgung Kosten in Höhe von rund 140 Milliarden Som anfallen.

Kurz gesagt, die Auseinandersetzung mit den Infrastrukturfragen in Xorazm hat ernsthaft begonnen. Die Hauptfrage ist nun, wie schnell und effektiv die erteilten Anweisungen umgesetzt werden.
Die Bevölkerung wartet derweil auf konkrete Ergebnisse.
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