14-jähriger Junge beim Selfie-Versuch auf einem Waggon durch Stromschlag verletzt

In der Region Jizzax hat der Wunsch nach einem Selfie zu einem weiteren bedauerlichen Vorfall geführt. Ein Schüler erlitt einen schweren Stromschlag, als er auf einen Eisenbahnwaggon kletterte, um ein Foto zu machen.
Wie bekannt wurde, ereignete sich der Vorfall am 24. April am Bahnhof Marjonbuloq im Bezirk Gallaorol. Ein Schüler der 7. Klasse kletterte auf einen am Bahnhof stehenden Güterwaggon und kam dabei mit der Hochspannungsleitung in Kontakt.
Offiziellen Angaben zufolge handelt es sich bei dem Opfer um einen Minderjährigen, der 2012 geboren wurde. Er wurde umgehend in eine medizinische Einrichtung des Bezirks gebracht und befindet sich derzeit auf der Intensivstation.
Nach ärztlicher Einschätzung erlitt das Kind schwere Verbrennungen zweiten und dritten Grades, die 35 bis 40 Prozent seiner Körperoberfläche bedecken.
Die regionale Abteilung für Transportsicherheit führt derzeit Ermittlungen zu dem Vorfall durch.
Leider häufen sich solche Vorfälle in letzter Zeit. Zuvor wurde berichtet, dass ein 17-Jähriger in der Stadt Chirchiq nach einem Stromschlag auf einem Waggon in kritischem Zustand war. Zudem gerieten am 27. April zwei weitere minderjährige Schüler in eine ähnliche gefährliche Situation.
Experten betonen, dass in Bahnanlagen, insbesondere in der Nähe von Hochspannungsleitungen, äußerste Vorsicht geboten ist und solche gefährlichen Handlungen unterlassen werden müssen.