Ein Toter nach Angriff auf Vater und Sohn in Denov

Foto: Screenshot aus einem Video
In der Stadt Denov in der Provinz Surxondaryo hat sich ein schweres Verbrechen ereignet. Nach Angaben des Innenministeriums der Provinz Surxondaryo kam ein junger Mann infolge von Gewalt gegen einen Vater und seinen Sohn ums Leben.
Der Vorfall ereignete sich am 27. April im Viertel Bogʻishamol in Denov vor einer Autowaschanlage.
Den Ermittlungen zufolge wurden der 56-jährige Vater A.U. und sein 32-jähriger Sohn A.A.
von ihrem Verwandten, dem 37-jährigen Neffen Q.Sh., angegriffen, mit dem sie aufgrund früherer finanzieller Angelegenheiten in einem Konflikt standen.
Wie bekannt wurde, war der tatverdächtige Neffe nicht allein. Zusammen mit drei weiteren Komplizen – dem 30-jährigen T.Sh., dem 29-jährigen X.Sh.
und einem weiteren 30-jährigen T.Sh. – schlugen sie auf die Opfer ein und fügten ihnen schwere Verletzungen zu.
Im Verlauf des Vorfalls setzten sie den Sohn in ein Fahrzeug vom Typ „Gentra“ und brachten ihn an einen unbekannten Ort.
Das schwerverletzte Opfer wurde noch am selben Tag in ein Krankenhaus eingeliefert. Es wurde jedoch nicht geklärt, wer ihn in die medizinische Einrichtung gebracht hat.
Trotz aller Bemühungen der Ärzte verstarb er am 28. April – einen Tag nach dem Vorfall.
Zunächst wurde in diesem Fall ein Strafverfahren nach Artikel 104 Teil 2 des Strafgesetzbuches eingeleitet. Später wurde das Verfahren aufgrund der Schwere der Folgen auf Punkt „d“ des Teils 3 desselben Artikels umqualifiziert.
Gemäß diesem Artikel kann eine vorsätzliche schwere Körperverletzung mit Todesfolge mit einer Freiheitsstrafe von 8 bis 10 Jahren geahndet werden.
Derzeit sind alle Tatverdächtigen festgenommen und befinden sich in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.
Dieser Vorfall zeigt erneut, welche schwerwiegenden Folgen Gewalt und persönliche Streitigkeiten in der Gesellschaft haben können. Es wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, Probleme nicht mit Gewalt, sondern im Rahmen des Gesetzes zu lösen.