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Was sind „Mitesser“ im Gesicht und wie entstehen sie?

Was sind „Mitesser“ im Gesicht und wie entstehen sie?
Foto: Yandex

Das Problem, das viele als „schwarze Punkte“ bezeichnen, ist medizinisch als offene Komedonen bekannt. Sie treten hauptsächlich im Bereich von Nase, Stirn und Kinn auf.

Die Hauptursache für Mitesser ist die Verstopfung der Poren durch Talg (Sebum) und abgestorbene Hautzellen. Da die Pore offen bleibt, reagiert der Inhalt mit Sauerstoff, oxidiert und verfärbt sich schwarz. Es handelt sich also nicht um Schmutz, sondern um das Ergebnis eines chemischen Prozesses.

Mehrere Faktoren beeinflussen die Entstehung. Bei fettiger Haut wird beispielsweise mehr Talg produziert. Hormonelle Veränderungen – besonders in der Pubertät oder bei Stress – verstärken dies. Auch falsche Pflege, schwere Kosmetika und komedogene Cremes können die Bildung von Mitessern fördern.

Der größte Fehler ist das manuelle Ausdrücken. Dies kann zu Infektionen, Entzündungen und sogar Narbenbildung führen.

Für die Beseitigung von Mitessern ist die richtige Hautpflege entscheidend: sanfte Reinigung, 1–2 Mal pro Woche ein mildes Peeling oder säurehaltige Produkte (z. B. Salicylsäure) und vor allem die Wahl nicht-komedogener Kosmetika.

Bei starkem Befall ist der Besuch bei einem Kosmetiker oder Dermatologen ratsam, da in manchen Fällen eine professionelle Ausreinigung oder medizinische Wirkstoffe erforderlich sind.

„Mitesser“ sind ein häufiges Hautphänomen, das sich jedoch durch die richtige Pflege kontrollieren lässt.

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