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Schweres Asthma verdoppelt das Risiko für einen vorzeitigen Tod

Schweres Asthma verdoppelt das Risiko für einen vorzeitigen Tod

Eine Studie des Karolinska-Instituts hat gezeigt, dass schweres Asthma ein ernstes Gesundheitsrisiko darstellt. Die wissenschaftlichen Ergebnisse wurden im European Respiratory Journal veröffentlicht.

Im Rahmen der Studie wurden über 11.000 Asthmapatienten 20 Jahre lang beobachtet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Sterblichkeitsrate bei Patienten mit einer schweren Form der Krankheit 34 Prozent erreichte. Bei leichten und mittelschweren Fällen lag dieser Wert bei etwa 20 Prozent.

Experten betonen, dass schweres Asthma die Wahrscheinlichkeit eines vorzeitigen Todes fast verdoppelt. Die Krankheit selbst ist jedoch selten die direkte Todesursache – das Hauptrisiko geht von Begleiterkrankungen aus.

Wissenschaftler erklären, dass Asthma im Körper starke Entzündungsprozesse auslöst. Dies beeinträchtigt die Funktion der Blutgefäße, verringert deren Elastizität und stört die Durchblutung. Infolgedessen steigt das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Thrombosen.

Darüber hinaus haben Patienten mit schwerem Asthma ein höheres Risiko für die Entwicklung onkologischer Erkrankungen. Häufige Anfälle belasten das Atemwegs- und Herz-Kreislauf-System zusätzlich.

Experten weisen darauf hin, dass schweres Asthma nur bei 3 bis 8 Prozent aller Patienten auftritt. Dennoch erfordert genau diese Gruppe eine ständige medizinische Überwachung, da sie anfälliger für Komplikationen ist.

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