Ungewöhnlicher Fall in Fargʻona: Frau wegen Körperverletzung an ihrem Ehemann bestraft

Häusliche Gewalt ist kein Phänomen, das nur von Männern ausgeht – ein Vorfall in Fargʻona hat das Gegenteil bewiesen.
In der Region Fargʻona eskalierte ein alltäglicher Streit zwischen einem Ehepaar zu einem ernsthaften Konflikt. Berichten zufolge geriet das Paar, das mit seinen Kindern unterwegs war, zunächst in einen Streit darüber, ob man einen Kunstpalast oder ein Einkaufszentrum besuchen sollte.
Zwei Tage später setzte sich die Auseinandersetzung fort und eskalierte diesmal. Infolgedessen wandte die 27-jährige Frau Gewalt gegen ihren Ehemann an, schlug ihn mit der Hand und fügte ihm körperliche Verletzungen zu.
Vor Gericht bekannte sich die Frau schuldig und gab an, ihren Ehemann während des Streits nur zur Selbstverteidigung weggestoßen zu haben.
Der betroffene Ehemann erklärte, er werde seiner Frau nicht verzeihen und forderte das Gericht auf, rechtliche Schritte gegen sie einzuleiten.
Laut Gerichtsurteil wurde die Frau der häuslichen Gewalt für schuldig befunden und zu einer Geldstrafe von 8 Millionen 240 Tausend Sum verurteilt.
Dieser Fall hat erneut gezeigt, wie wichtig es ist, Familienprobleme ohne Gewalt zu lösen.
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