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Sensation in Wijk aan Zee: Abdusattorov schockt Gukesh

Sensation in Wijk aan Zee: Abdusattorov schockt Gukesh

Die Partie zwischen Nodirbek Abdusattorov und Gukesh Dommaraju beim renommierten Turnier in Wijk aan Zee entwickelte sich zu einer der unerwartetsten und meistdiskutierten Partien des Turniers. Die Partie schien über die gesamte Dauer zugunsten des amtierenden Weltmeisters zu verlaufen; die Stellung war stabil, sicher und unter Kontrolle.

Gukesh spielte mit großem Selbstvertrauen und erreichte sogar eine fast ausgeglichene Stellung. Es war noch genügend Zeit bis zur Kontrolle, und die Situation schien keine ernsthafte Bedrohung darzustellen. Doch genau diese Ruhe führte zu einem entscheidenden Fehler.

Im 36. Zug machte Schwarz 36…Lg5?? – was den Spielverlauf schlagartig veränderte. König und Turm zu opfern, war ein sehr grober und unerklärlicher Fehler für eine Partie dieses Niveaus. Das Interessanteste daran ist, dass Nodirbek den Zug 37.Lxf6+ gar nicht erst ausführen konnte und Gukesh bereits erkannt hatte, dass die Folgen dieses Fehlers unumkehrbar waren.

Mit dem geschlagenen Bauern war die Stellung völlig zerstört. Es gab keine Verteidigungsmöglichkeiten mehr, das Gegenspiel war dahin. Gukesh erkannte sofort, dass ihm nichts anderes übrig blieb, als aufzugeben. Dieser Moment war der dramatischste der Partie.

Nodirbek Abdusattorov bewies in diesem Match einmal mehr seine Ruhe, sein Stellungsverständnis und seine Unfähigkeit, die Fehler seines Gegners zu verzeihen. Dieser Sieg ist nicht nur für die Turniertabelle, sondern auch psychologisch von großer Bedeutung.

Wijk aan Zee hat heute einmal mehr bewiesen, dass selbst auf höchstem Schachniveau ein einziger Fehler über den Ausgang einer ganzen Partie entscheiden kann. Abdusattorov weiß genau in solchen Momenten punkten zu können.

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