Michel Platini kritisierte das VAR-System scharf

Der ehemalige UEFA-Präsident und französische Fußballlegende Michel Platini äußerte sich kritisch zum Einsatz des VAR-Systems im modernen Fußball. Er erklärte, dass das Videobeweissystem den natürlichen Geist des Spiels ruiniere und den Schiedsrichterprozess verkompliziere.
In einem Interview mit der Sendung "After Foot" betonte Platini, dass das VAR-System nur in Situationen eingesetzt werden sollte, die für das menschliche Auge schwer zu erkennen sind, insbesondere bei Abseitsentscheidungen und Linienepisoden. Seiner Meinung nach sollte Technologie die grundlegenden Regeln des Fußballs nicht verändern.
Der ehemalige Spieler, der seine Müdigkeit gegenüber VAR-Eingriffen, insbesondere bei Handspiel-Situationen, nicht verbarg, merkte an, dass häufige Änderungen dieser Regeln die Qualität des Spiels negativ beeinflussen. Ihm zufolge kann ein Handspiel zufällig oder absichtlich sein, aber aufgrund des VAR sind Schiedsrichter gezwungen, jede Situation zu tief zu analysieren.
Erinnern wir uns daran, dass das VAR-System 2018 offiziell international eingeführt wurde. Seitdem ist dieses System in der Fußballwelt ein Streitpunkt. Viele Experten und Fans beklagen, wie Platini, dass die Technologie die Dynamik des Spiels verlangsamt.
Lesen Sie „Zamin“ auf Telegram!