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Eldor Shomurodov spricht über seine schwierigen Erfahrungen

Eldor Shomurodov spricht über seine schwierigen Erfahrungen

Eldor Shomurodov, Stürmer der usbekischen Nationalmannschaft und von Istanbul Başakşehir, sprach in einem großen Interview auf dem Kun.uz YouTube-Kanal offen über eine der wichtigsten und schwierigsten Phasen seiner Karriere – die Zeit bei AS Roma. Der Fußballer bewertete den Wechsel zu diesem Klub nicht nur als schwierige Phase, sondern als eine große Erfahrung, die ihn sowohl auf dem Platz als auch im Leben verändert hat.

Laut Eldor war genau der Zeitpunkt, als er zu Roma ging, eine große Lektion für ihn nicht nur als Fußballer, sondern auch als Mensch. Er betrachtet diese Zeit weniger als „Schwierigkeit“, sondern eher als „große Lektion“ – denn damals hat er sich selbst und seine Denkweise neu hinterfragt.

Shomurodov sprach auch über seinen Traum von Europa. Sein größtes Ziel war es, in Europa zu spielen, und dieser Wunsch erfüllte sich mit seinem Wechsel zu Genoa. Dort lief alles gut: Selbst wenn er von der Bank kam, konnte er sich zeigen und war in den Spielen nützlich; in diesem Prozess kaufte ihn Roma.

Beim Wechsel zu Roma war jedoch das Gefühl eines großen Klubs, einer großen Bühne und eines großen Spielers in seinem Kopf vorherrschend. Anfangs begann alles gut: Edin Džeko war der Hauptstürmer im Team, und Eldor wurde als Unterstützung für ihn verpflichtet. Doch bevor er sich an das Team gewöhnen konnte, verließ Džeko den Verein. Shomurodov sagte selbst, dass er damals das Gefühl hatte: „Ich bin allein geblieben“, da noch kein neuer Stürmer verpflichtet worden war. Durch Tore in Freundschaftsspielen wuchs sein Selbstvertrauen.

Doch dann änderte sich die Situation: Der Klub kaufte Tammy Abraham, und Eldor rutschte auf die Bank. Hier begann sein innerer Kampf. Er ging mit dem Gedanken durchs Leben: „Ich bin ein guter Fußballer, der Trainer gibt mir einfach keine Chance“ und tröstete sich so. Auch Ausreden wie „In 10 Minuten kann man sich nicht zeigen“ tauchten auf.

Shomurodov gibt zu, dass er fast eineinhalb Jahre in dieser Stimmung verbrachte. Dann begriff er schmerzhaft, aber klar eine Wahrheit: Wenn ein Mensch aufhört, an sich zu arbeiten, hört auch das Wachstum auf. Sogar ein Rückwärtsgang kann beginnen. Deshalb sieht er die Zeit bei Roma genau als den Moment, in dem er sich selbst neu aufgebaut, seine Disziplin korrigiert und mental gereift ist.

Eldors Fazit lautet: Roma hat ihm eine enorme Erfahrung geschenkt – dort hat er sich nicht nur als Fußballer, sondern auch als Mensch verändert.

Kurz gesagt: Die Worte über Roma in diesem Interview sind keine gewöhnlichen Fußballerinnerungen; es ist eine echte Lektion darüber, sich selbst auf einer großen Bühne zu finden, Fehler zuzugeben und sie zu verarbeiten.

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