Eine kontroverse Szene im Madrider Derby: kein Elfmeter, die Entscheidung war korrekt…

Eine der hitzigsten Auseinandersetzungen im Madrider Derby hat erneut für Kontroversen unter den Fans gesorgt. In der 10. Spielminute stand die Szene zwischen Real Madrids Verteidiger Dani Carvajal und Atlético Madrids Spieler Marcos Llorente im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.
Carvajal berührte seinen Gegenspieler im Strafraum und brachte ihn dadurch aus dem Gleichgewicht. Schiedsrichter José Munuera Montero ließ das Spiel jedoch ohne Unterbrechung weiterlaufen. Diese Entscheidung löste umgehend Diskussionen aus – einige waren der Meinung, es hätte ein Elfmeter gegeben werden müssen, während andere den Schiedsrichter verteidigten.
Der bekannte Ex-Schiedsrichter Eduardo Iturralde Gonzalez klärte die Situation auf und analysierte sie aus professioneller Sicht. Seiner Meinung nach lag in dieser Szene kein schweres Foul vor.
Laut dem Experten berührte Carvajal den Gegenspieler lediglich leicht mit dem Körper, was eine der häufigsten Kollisionen im Fußball ist. Der Schiedsrichter berücksichtigte dies und wertete den Kontakt daher nicht als schwerwiegend genug.

Gleichzeitig achtete Iturralde auch auf die technischen Details der Situation. Seiner Ansicht nach hatte Torwart Andrey Lunin den Ball in diesem Moment unter Kontrolle. In solchen Fällen ist für einen Elfmeterpfiff lediglich ein schweres und strafbares Foul erforderlich.
„Wäre der Ball vom Torwart abgeprallt oder hätte der Stürmer eine klare Torchance gehabt, wäre die Entscheidung anders ausgefallen“, sagte er. Solche Faktoren spielten in diesem Fall jedoch keine Rolle.
Interessanterweise musste auch der VAR die Schiedsrichterentscheidung nicht korrigieren. Dies bestätigt erneut, dass die Szene korrekt beurteilt wurde.
Kurz gesagt, diese Situation im Derby wurde als eine der im Fußball üblichen hitzigen Auseinandersetzungen bewertet. Die Schiedsrichterentscheidung wird von Experten unterstützt. Für die Fans machen solche kontroversen Situationen den Fußball immer noch spannender.
Lesen Sie „Zamin“ auf Telegram!