Es ist an der Zeit, die italienischen Fußballstadien zu modernisieren

Luigi De Siervo, Geschäftsführer der Serie A, hat sich vehement zur veralteten Fußballinfrastruktur Italiens geäußert. Er erklärte, die Stadien des Landes gehörten mit einem Durchschnittsalter von über 70 Jahren zu den ältesten in Europa. Dies behindere die Entwicklung des italienischen Fußballs.
De Siervo erwartet, dass sich die Situation mit der Einführung eines neuen Wirtschaftsmodells verbessern wird, doch dieses System wird frühestens in sechs bis sieben Jahren seine volle Wirkung entfalten. Bis dahin wird sich der Abstand zwischen der italienischen Liga und anderen europäischen Ligen weiter vergrößern.
Die Europameisterschaft 2032 ist Italiens letzte Chance. Derzeit plant der AC Mailand den Bau neuer Stadien mit einer Investition von über einer Milliarde Euro, während auch Lazio Rom und die AS Rom große Infrastrukturprojekte umsetzen. Genua und Florenz arbeiten ebenfalls an der Modernisierung ihrer Stadien.
Es ist erwähnenswert, dass Italien und die Türkei als Gastgeber der Euro 2032 ausgewählt wurden. Dies ist ein wichtiges Signal für Italien, dass die Modernisierung der Fußballinfrastruktur notwendig ist.
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