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Anri vergleicht Vorfall um Husanov und Havertz mit dem Platzverweis von Garcia

Thierry Henry vergleicht die Situation von Husanov mit dem Platzverweis von Garcia

Thierry Henry vergleicht die Situation von Husanov mit dem Platzverweis von Garcia

Umstrittene Entscheidungen auf den Spielfeldern Englands und Spaniens sorgen erneut für hitzige Diskussionen unter Fußballfans. Der ehemalige Stürmer von Arsenal und Barcelona, Thierry Henry, äußerte sich bei Sky Sports und machte darauf aufmerksam, dass ähnliche Episoden in zwei verschiedenen Spielen unterschiedlich bewertet wurden.

Der französische Experte erinnerte zunächst an die Situation in der Partie zwischen Atlético Madrid und dem FC Barcelona. Seiner Meinung nach war die Rote Karte gegen Eric García eine unverhältnismäßig harte Strafe.

Henry sagte dazu: „Gestern beim Spiel in Madrid sah ich, wie der Verteidiger von Barcelona für einen minimalen Kontakt des Feldes verwiesen wurde, und diese Entscheidung hat mich schockiert. Eine Strafe auf diesem Niveau war für diese Episode viel zu hart. Solche Entscheidungen verändern das gesamte Szenario des Spiels.“

Anschließend kam er auf eine Szene aus der englischen Begegnung zwischen Manchester City und Arsenal zu sprechen, in die Abdukodir Husanov verwickelt war. Henry betonte, dass die Situation fast identisch gewesen sei, der Schiedsrichter hier jedoch keinerlei Sanktionen verhängte.

Hierzu äußerte er sich wie folgt: „Dann sah ich die Situation mit Husanov im Spiel zwischen City und Arsenal. Eine sehr ähnliche Episode, aber hier wurde nichts entschieden – weder ein Foul noch eine Karte. Das Spiel lief einfach weiter.“

Angesichts dieser Umstände stellte Henry die Frage: „Nach welchen Kriterien treffen wir in solchen Situationen Entscheidungen? Wenn wir die Fußballregeln verstehen, warum werden dann identische Episoden auf verschiedenen Plätzen unterschiedlich bewertet?“

Seiner Ansicht nach hätte die Szene in England genauso bewertet werden müssen wie die in Madrid, wenn man dort auf Foul entschieden hat. Oder umgekehrt – wenn in der Situation mit Husanov kein Regelverstoß festgestellt wurde, hätte auch die Episode in Spanien straffrei bleiben müssen.

Henry erklärte dies schlicht: „Man kann dieselben Regeln in verschiedenen Spielen nicht unterschiedlich interpretieren, je nach Mannschaft oder Situation. Das widerspricht der Logik des Fußballs.“

Die französische Legende bezog auch zur Husanov-Episode klar Stellung: „Für mich liegt in dieser Situation kein Foul vor. Fußball ist ein Kontaktsport, Zweikämpfe sind natürlich. Solche Zusammenstöße kommen vor. Aber genau an diesem Punkt möchte ich sagen, dass Barcelona ungerechtfertigterweise benachteiligt wurde.“

Er fügte hinzu: „Wenn es hier keine Rote Karte gibt, dann hätte es dort auch keine geben dürfen. Ich denke nicht, dass sich die Regeln über Nacht geändert haben.“

Henrys Fazit lautet, dass Barcelona im Spiel gegen Atlético eine solche Entscheidung nicht verdient habe und dass solche Fehler, insbesondere bei hochkarätigen Begegnungen, von immenser Bedeutung sind.

Zur Information: Manchester City besiegte in dieser Runde Arsenal und baute den Vorsprung in der Tabelle auf drei Punkte aus. Sollten die Schützlinge von Guardiola auch ihr Nachholspiel gewinnen, haben sie die Chance, mit dem Tabellenführer gleichzuziehen.

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