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Mutter des Schülers, der 9 Menschen tötete, ebenfalls hinter Gittern

Mutter des Schülers, der 9 Menschen tötete, ebenfalls hinter Gittern

Der schreckliche blutige Vorfall in der türkischen Provinz Kahramanmaraş setzt sich mit neuen Details fort. Die Mutter von İso Aras Mersinli, dem 16-Jährigen, der einen bewaffneten Angriff auf eine Schule verübte und dabei 9 unschuldige Menschen tötete, wurde offiziell festgenommen. Laut der Generalstaatsanwaltschaft von Kahramanmaraş gilt die Frau als indirekt mitschuldig an der Tragödie, da sie die ernsthaften Probleme mit der psychischen Verfassung ihres Sohnes vernachlässigte und die dringenden Anweisungen der Ärzte ignorierte.

Ärzte warnten, die Mutter schwieg

Bei diesem schrecklichen Angriff, der sich an der Mittelschule namens Ayser Çalık ereignete, kamen ein Lehrer und acht weitere Personen ums Leben, 21 Bürger wurden verletzt. Laut der Erklärung der Staatsanwaltschaft war die Hauptursache für die Festnahme der Mutter ihre Nachlässigkeit gegenüber ihrem eigenen Kind.

Es wurde festgestellt, dass Spezialisten staatlicher und privater medizinischer Einrichtungen den Teenager lange vor dem Vorfall untersucht und eine klare Diagnose gestellt hatten. Obwohl zwei Psychologen betonten, dass İso Aras dringend eine Behandlung in einer Kinderpsychiatrie benötige, berücksichtigte die als Lehrerin tätige Pınar Peyman Mersinli diese Empfehlungen nicht.

Gerichtsurteil: Fahrlässigkeit – Weg zum Verbrechen

„Alle medizinischen Unterlagen und Fallmaterialien bezüglich der Gesundheit des jugendlichen Straftäters wurden geprüft. Es stellte sich heraus, dass die Mutter ihre Verpflichtungen zur Behandlung der psychischen Erkrankung ihres Kindes äußerst gleichgültig wahrnahm. Es wird vermutet, dass sie keine medizinische Hilfe in Anspruch nahm und dadurch die Grundlage dafür schuf, dass der Täter Handlungen beging, die zum Tod von Menschen führten“, heißt es in der offiziellen Mitteilung.

Die Generalstaatsanwaltschaft von Kahramanmaraş beantragte unter Berücksichtigung der Fahrlässigkeit im Verhalten des Verdächtigen und der Schwere der daraus resultierenden Folgen die Festnahme. Das zuständige Gericht entschied auf die Inhaftierung von Pınar Peyman Mersinli wegen des Vorwurfs der „fahrlässigen Tötung“.

Derzeit laufen umfassende Ermittlungs- und Untersuchungsarbeiten zu diesem blutigen Vorfall.

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