Carrick weigert sich, Druck auf die Führung von Manchester United auszuüben

Michael Carrick, Interimstrainer von Manchester United, hat erklärt, dass er von der Vereinsführung keine endgültige Entscheidung über seine Zukunft fordert. Obwohl sich die Ergebnisse seit Carricks Übernahme des Teams deutlich verbessert haben, konzentriert er sich weiterhin auf die aktuellen Aufgaben. Der Trainer betonte, dass sein Hauptziel darin bestehe, die Mannschaft in die UEFA Champions League zu führen. Dies berichtet Goal.com.
Vor dem Spiel gegen Brentford äußerte Carrick, dass er bezüglich seines Status gelassen bleibe. Laut seinen Aussagen wurde keine spezifische Frist für Verhandlungen mit dem Vorstand gesetzt, und die Situation werde sich zu gegebener Zeit klären. Carrick reagierte zudem auf Vergleiche mit der Vereinslegende Ole Gunnar Solskjær. Er erklärte, dass die Arbeit jedes Trainers unter individuellen Bedingungen stattfinde und Erfahrungen aus der Vergangenheit keinen Einfluss auf die aktuelle Lage hätten.

„Ich habe großen Respekt vor Solskjær, er ist ein enger Freund von mir. Wir haben gemeinsam viel gute Arbeit geleistet. Dennoch ist es unlogisch, Trainer und Mannschaften aus verschiedenen Epochen zu vergleichen. Wir sind jetzt ein völlig anderes Team, und diese Vergleiche haben keine Bedeutung“, so Carrick. Er fügte hinzu, dass sich der Trainerwechsel-Rhythmus im englischen Fußball in den letzten 100 Tagen beschleunigt habe, er selbst jedoch ausschließlich daran denke, positive Ergebnisse zu erzielen.
Derzeit bleibt die Rückkehr in den prestigeträchtigsten europäischen Wettbewerb das Hauptziel für Manchester United. Sollten die „Red Devils“ am Montag im Old Trafford gegen Brentford gewinnen, würden sie ihre Chancen auf einen Platz unter den ersten Fünf drastisch erhöhen. Hierfür könnten dem Team bereits zwei Punkte aus den verbleibenden vier Spielen ausreichen.
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