In den USA wurde eine Zusammenarbeit zur Entwicklung der Kernfusionsenergie eingerichtet

Das amerikanische Unternehmen „Inertia Enterprises“ hat eine Zusammenarbeit mit dem Livermore National Laboratory (LLNL) angekündigt, um den Übergang von Fusionstechnologien aus wissenschaftlichen Experimenten zur praktischen Anwendung zu beschleunigen. Die beiden Seiten planen, gemeinsam die zentralen technischen Probleme zu lösen, die der Entwicklung kommerzieller Fusionskraftwerke im Weg stehen.
Darüber berichtet Ixbt.com berichtet.
Im Rahmen des Projekts sollen neue optische Materialien, Laserkomponenten und Prototypen für leistungsstarke Laseranlagen entwickelt werden. Besonderes Augenmerk gilt speziellen Brennstoffkapseln — Fusionszielen —, die bei Inertialsynthese-Experimenten eine zentrale Rolle bei der Energiegewinnung spielen.
Das Verfahren der inertialen Fusionssynthese sieht vor, aus einer kleinen wasserstoffhaltigen Kapsel mithilfe leistungsstarker Laser Energie zu gewinnen. Infolge der im Prozess entstehenden extremen Temperaturen und Drücke verbinden sich Atomkerne, sodass eine enorme Energie freigesetzt wird, wie in Sternen.
Im Rahmen der Zusammenarbeit erhielt „Inertia“ Zugang zu rund 200 Patenten des Labors im Bereich der Inertialsynthese-Technologien. Dies dürfte den Prozess, wissenschaftliche Ergebnisse in industrielle Lösungen zu überführen und künftig eine Produktionsbasis zu schaffen, erheblich beschleunigen.
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