Wie KI den Arbeitsmarkt beeinflusst

Eine neue Studie von Anthropic hat gezeigt, dass der tatsächliche Stellenwert der künstlichen Intelligenz auf dem Arbeitsmarkt weit hinter ihren theoretischen Möglichkeiten zurückbleibt. Experten haben einen neuen Indikator namens „beobachteter Effekt“ eingeführt, um die Diskrepanz zwischen dem Potenzial von Sprachmodellen und den Statistiken ihrer Nutzung in realen Arbeitsprozessen zu analysieren. Darüber berichtet devby.io.
Den Studienergebnissen zufolge ist künstliche Intelligenz in der Lage, 94 % der Aufgaben in den Bereichen Informatik und Mathematik zu beschleunigen. In der Praxis liegt dieser Wert jedoch bei nur 33 %. Dass die Technologie nicht mit voller Kapazität arbeitet, liegt an rechtlichen Beschränkungen, der Notwendigkeit menschlicher Aufsicht und Schwierigkeiten bei der Integration in komplexe Systeme.

Die am stärksten betroffenen Berufsgruppen sind Entwickler, deren Aufgaben bis zu 75 % mit Hilfe künstlicher Intelligenz erledigt werden können. Auch der Kundenservice und Analysten stehen auf dieser Liste ganz oben. Gleichzeitig hat die künstliche Intelligenz für Köche, Mechaniker und 30 % der körperlich arbeitenden Menschen noch keine nennenswerten Veränderungen bewirkt.
Interessanterweise hat die weite Verbreitung der künstlichen Intelligenz nicht zu einem drastischen Anstieg der Arbeitslosenquote geführt. Obwohl die Wahrscheinlichkeit, dass junge Fachkräfte im Alter von 22 bis 25 Jahren eine Anstellung in Hochtechnologiesektoren finden, um 14 % gesunken ist, ist diese Situation statistisch gesehen noch nicht sehr stark. Experten bringen diese Veränderungen auch mit anderen Faktoren im System der Personalausbildung in Verbindung.
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