Hinter der Maske der Erziehung: Direktor wegen Fehlverhaltens entlarvt

Im Bezirk Yuqori Chirchiq der Provinz Taschkent wurde ein schwerwiegender Vorfall um einen Schulleiter aufgedeckt. Gegen den 39-jährigen Direktor, der einer minderjährigen Schülerin über soziale Netzwerke unangemessene und unsittliche Nachrichten gesendet hatte, wurde ein Gerichtsurteil gefällt. Dies berichtete die Publikation Qalampir unter Berufung auf vorliegende Gerichtsunterlagen.
Den Gerichtsakten zufolge verschickte der 1987 geborene J.I. am 16. und 17. April dieses Jahres über den Messengerdienst „Telegram“ Nachrichten mit unangebrachtem Inhalt an die Schülerin. Nachdem der Vorfall bekannt wurde, kam es zur Anklage.
Am 22. April wurde der Fall vor dem Strafgericht des Bezirks Yuqori Chirchiq verhandelt. Während des Prozesses gestand der Angeklagte die Tat. Er behauptete jedoch, die Nachrichten zu „erzieherischen Zwecken“ verschickt zu haben, und bat das Gericht um Milde.
Die Seite der Geschädigten – die Mutter der Schülerin – verurteilte dieses Verhalten scharf und betonte, dass eine solche Person absolut ungeeignet für die Arbeit in einer Bildungseinrichtung sei. Sie forderte vom Gericht eine strengere Bestrafung.
Nach dem Gerichtsbeschluss wurde J.I. gemäß Artikel 41-1 des Gesetzbuches über administrative Verantwortung (sexuelle Belästigung) für schuldig befunden. Gegen ihn wurde ein administrativer Arrest von 5 Tagen verhängt.
Dieser Vorfall rückt die Einhaltung ethischer Normen in Bildungseinrichtungen, insbesondere die Verantwortung von pädagogischem Personal und Leitungskräften, erneut auf die Tagesordnung. Experten betonen die Notwendigkeit, die Aufsicht zu verstärken und das moralische Klima im Bildungssystem zu verbessern, um derartige Fälle künftig zu verhindern.
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