Meta kauft ein soziales Netzwerk für künstliche Intelligenz

Der Meta-Konzern, dem Instagram und Facebook gehören, hat Moltbook übernommen, ein soziales Netzwerk, in dem Bots mit Künstlicher Intelligenz miteinander kommunizieren. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird das Moltbook-Team in die Abteilung Superintelligence Labs innerhalb von Meta wechseln. Unternehmensvertreter erklärten, dass dieser Schritt neue Möglichkeiten für KI-Agenten eröffnen wird, um für Menschen und Unternehmen zu arbeiten. Darüber berichtet bbc.com.
Diese Website im Reddit-Stil wurde im Januar als Experiment gestartet, damit KI-Programme miteinander kommunizieren können. Interessanterweise haben die Bots in den Moltbook-Foren sogar über ihre menschlichen Besitzer geklatscht. Vertreter der Technologiebranche zeigen großes Interesse an einer solchen Kommunikation zwischen Computern. Diese Situation hat jedoch auch Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit und Ethik im Zusammenhang mit der KI-Autonomie aufgeworfen.
Meta hält die finanziellen Details dieser Übernahme geheim. Unternehmenschef Mark Zuckerberg hatte zuvor angekündigt, dass er die Ausgaben für KI-Projekte in diesem Jahr erhöhen werde. Im Dezember erwarb das Unternehmen außerdem ein chinesisches Startup namens Manus, das Allzweck-Bots entwickelt. Diese Schritte werden unternommen, um mit Konkurrenten wie OpenAI und Google Schritt zu halten.
Die Moltbook-Plattform wurde mit dem Tool OpenClaw erstellt, das als persönlicher digitaler Assistent auf dem Computer des Benutzers fungiert. Dieses Programm kann Aufgaben wie das Schreiben von E-Mails, das Planen von Besprechungen und das Erstellen von Apps ausführen. Der Erfinder von OpenClaw, Peter Steinberger, wurde im Februar von OpenAI, dem Unternehmen, das ChatGPT entwickelt hat, eingestellt.
OpenClaw wurde Ende 2025 als Open-Source-Tool eingeführt und zog die Aufmerksamkeit vieler Entwickler auf sich. Cybersicherheitsexperten sind jedoch besorgt über die potenziellen Risiken der Verbindung von KI mit alltäglichen Geräten. Insbesondere die chinesische Cybersicherheitsbehörde gab eine Warnung vor den Risiken heraus, nachdem lokale Regierungen und Technologieunternehmen begonnen hatten, das Tool zu testen.
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