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27 Jahre seit dem Chernobyl-Computervirus, der 60 Millionen Geräte infizierte

Chernobyl-Computervirus hat 60 Millionen Geräte infiziert, 27 Jahre sind vergangen

Heute jährt sich einer der bekanntesten Cyberangriffe der Weltgeschichte zum 27. Mal.

Am 26. April 1999 hatte der als »Chernobyl« bekannte CIH- oder WIN95.CIH-Virus weltweit auf Hunderttausenden von Computern seinen zerstörerischen Mechanismus ausgelöst.

Dies berichtet Ixbt.com Bericht.

Diese Schadsoftware löschte Daten von Festplatten und beschädigte bei zahlreichen Geräten das BIOS-System.

Der CIH-Virus wurde 1998 vom taiwanischen Studenten Chen Inxau geschrieben. Nach offenen Angaben hatte dieser Virus rund 60 Millionen PCs infiziert und weltweit Schäden in Höhe von etwa 40 Millionen US-Dollar verursacht.

Die Gefährlichkeit des Programms lag darin, dass es sich in ausführbaren Dateien versteckte und sich Zugriff auf niedriger Ebene verschaffte, ohne deren Größe zu verändern.

Als der Virus aktiv wurde, richtete er den Hauptangriff auf das erste Megabyte des Startlaufwerks und machte die Daten dadurch unlesbar. Anschließend versuchte er, unnötige Daten in den BIOS-Teil des Motherboards zu schreiben.

Infolgedessen wurden zahlreiche Systeme ohne Austausch des BIOS-Chips unbrauchbar. Vor allem Computer mit den Betriebssystemen Windows 95, Windows 98 und Windows ME waren von dem Angriff betroffen.

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