US-Kongress lehnt Kürzung des NASA-Budgets ab: Finanzierung bleibt bei 24,4 Mrd. US-Dollar

Der Bewilligungsausschuss des US-Repräsentantenhauses bereitet sich darauf vor, den Vorschlag der Regierung von Donald Trump zur Kürzung des NASA-Budgets erneut abzulehnen. Die Gesetzgeber schlagen vor, die Finanzierung auf dem Vorjahresniveau von 24,4 Milliarden US-Dollar beizubehalten, statt der geforderten 18,8 Milliarden US-Dollar.
Dies berichtet Ixbt.com.
Die größten Unstimmigkeiten betreffen die wissenschaftlichen Programme: Während die Regierung vorschlug, deren Finanzierung auf 3,9 Milliarden US-Dollar zu kürzen, fordert der Ausschuss 6 Milliarden US-Dollar. Auch andere Posten, von Weltraumtechnologien bis hin zu operativen Tätigkeiten, wurden deutlich erhöht.
In Anhörungen mit NASA-Chef Jared Isaacman wurde die Budgetanfrage kritisiert. Der Unterausschussvorsitzende Hal Rogers bezeichnete den Vorschlag als „enttäuschend“, während die Kongressabgeordnete Grace Meng insbesondere die Gefahr für die wissenschaftliche Forschung aufgrund der Kürzung von fast 46 Prozent hervorhob.
Besonderes Augenmerk gilt dem Mondprogramm Artemis, das der Ausschuss als Priorität bezeichnet. In einer ergänzenden Erklärung wurde die Notwendigkeit betont, „sicherzustellen, dass amerikanische Astronauten als Erste zum Mond zurückkehren“.
Der Prozess der Budgetgenehmigung steht erst am Anfang: Der Unterausschuss wird das Dokument am 30. April prüfen, danach wird es zur Beratung an den gesamten Ausschuss und anschließend an den Kongress weitergeleitet.
Die endgültige Entscheidung fällt traditionell nach langwierigen Verhandlungen zwischen den Kammern.
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