Islom Ismoilov über den Sieg von Neftchi und die Zukunft der Mannschaft

In der 10. Runde der usbekischen Superliga errang „Neftchi“ einen souveränen 4:0-Heimsieg gegen „Qoʻqon-1912“.
Nach der Begegnung nahm der Cheftrainer der Fergana-Mannschaft, Islom Ismoilov, an der Pressekonferenz teil und teilte seine Gedanken zum Spiel und zum Team mit.
Der Trainer gratulierte den Fans zunächst zum attraktiven Spiel und dem deutlichen Sieg.
Er betonte, dass das heutige Duell nicht nur den aktuellen Zustand der Mannschaft, sondern auch deren zukünftige Möglichkeiten aufgezeigt habe:
„Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass wir heute auf dem Platz die Gegenwart und die Zukunft von ‚Neftchi‘ gesehen haben“, sagte Ismoilov.
Einer der Spieler, die im Spiel besonders auffielen, war der junge Verteidiger Nurmuhammad Abdugʻaniyev. Er agierte dieses Mal auf der rechten Abwehrseite.
Der Trainer bewertete sein Potenzial hoch und betonte, dass ihn eine große Zukunft erwarte, wenn er weiterhin hart arbeite. Gleichzeitig räumte er ein, dass aufgrund seines ersten Einsatzes auf dieser Position einige kleine Fehler unterlaufen seien.
Ismoilov äußerte sich auch zu der Kritik am Kader der Mannschaft.
Seinen Worten zufolge sei es zwar richtig, dass starke Spieler im Kader stünden, doch das kollektive Spiel und die taktischen Veränderungen entstünden nicht ohne die Arbeit der Trainer:
„Es ist der Kader des letzten Jahres, aber in diesem Jahr zeigen wir einen völlig anderen Fußball.
Das ist die gemeinsame Arbeit aller: der Spieler, des Trainerstabs und der Vereinsführung“, erklärte er.
Zudem deutete der Trainer an, dass gegenüber lokalen Fachkräften mitunter voreingenommene Meinungen geäußert würden. Seiner Ansicht nach würden die Ergebnisse anders bewertet, wenn ein ausländischer Trainer die Mannschaft leiten würde.
Gleichzeitig gab Ismoilov zu verstehen, dass er die Hauptantwort durch die Ergebnisse auf dem Spielfeld geben wolle.
In Bezug auf die kommenden Pläne wies der Trainer darauf hin, dass im Mai drei Spiele in der Gruppenphase des usbekischen Pokals anstehen. Zudem wird die Mannschaft im Juni nach einer kurzen Pause mit der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte beginnen.
Auch das Thema der AFC Champions League Elite blieb nicht unberücksichtigt. Ismoilov gab an, dass das Team bereits zu Jahresbeginn mit der Vorbereitung auf diesen Wettbewerb begonnen habe.
Zwar seien die konkreten Gegner noch nicht analysiert worden, doch die Meisterschaften von Saudi-Arabien und Katar würden aufmerksam verfolgt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Neftchi“ nicht nur Siege einfährt, sondern auch seinen Spielstil und seine Zukunftsstrategie formt. Die spannendste Frage bleibt nun, wie lange die Mannschaft dieses Tempo beibehalten kann.
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