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Dänemark beschränkt Bau neuer Rechenzentren wegen Künstlicher Intelligenz

Dänemark verhängt Beschränkungen für neue Rechenzentren aufgrund von Künstlicher Intelligenz

Die dänische Regierung hat den Abschluss von Verträgen für den Anschluss neuer Rechenzentren an das Stromnetz vorübergehend ausgesetzt. Grund dafür ist ein beispielloser Anstieg der Anträge, der die Kapazität der Infrastruktur um ein Vielfaches übersteigt.

Dies berichtet Ixbt.com unter Berufung auf entsprechende Informationen.

Nach Angaben des staatlichen Netzbetreibers „Energinet“ beläuft sich die Gesamtkapazität der derzeit in der Warteschlange befindlichen Projekte auf fast 60 Gigawatt. Zum Vergleich: Der Spitzenstromverbrauch des gesamten Landes liegt bei lediglich 7 Gigawatt.

Ein Viertel aller eingereichten Anträge entfällt auf Rechenzentren. Die hohe Nachfrage im Zusammenhang mit der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz hat die Regierung dazu gezwungen, die Prioritäten bei der Energieverteilung zu überdenken.

Experten zufolge könnte das dänische Szenario als Vorbild für ganz Europa dienen. Regierungen sehen sich zunehmend gezwungen, zwischen den wirtschaftlichen Vorteilen von Investitionen in Künstliche Intelligenz und der Energiesicherheit abzuwägen.

Das Problem der Überlastung von Energiesystemen durch den Bedarf von Rechenzentren nimmt globale Ausmaße an. Während der US-Bundesstaat Maine kurz vor einem vollständigen Verbot des Baus neuer Zentren steht, wird die Einführung von Moratorien in Virginia und Oklahoma aktiv diskutiert.

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