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Rivian senkt Produktionskosten für das Elektroauto R2 um 50 Prozent

Rivian hat die Produktionskosten für das Elektroauto R2 um 50 Prozent gesenkt

Der amerikanische Elektroautohersteller Rivian hat bei der Senkung der Produktionskosten für seine neue Massenmarkt-Plattform R2 bedeutende Fortschritte erzielt. Die Unternehmensführung gab bekannt, dass die Produktionskosten für den R2 im Vergleich zur R1-Serie um mehr als 50 Prozent gesenkt wurden.

Dies berichtet Ixbt.com unter Berufung auf Quellen.

Die Ingenieure haben nahezu alle Hauptkomponenten des Fahrzeugs optimiert. Die Länge der elektrischen Leitungen wurde verkürzt, die Anzahl der Steckverbinder um 60 Prozent und das Volumen der Hochspannungskabel um 70 Prozent reduziert.

Die neue Antriebseinheit „Maximus Drive“ enthält 41 Prozent weniger Bauteile als die „Enduro“-Einheiten der aktuellen R1-Modelle. Der Wechselrichter wurde direkt in den Antrieb integriert, wodurch das Kühlsystem und der Montageprozess vereinfacht wurden.

Auch im mechanischen Bereich konnten erhebliche Einsparungen erzielt werden. Die Umstellung der Vorderradaufhängung auf MacPherson-Federbeine reduzierte die Teileanzahl um 70 Prozent, während der Einsatz von Großgusstechnologie bei der Karosserie die Anzahl der Unterbodenkomponenten um 90 Prozent verringerte.

Die Komplexität der Konstruktion der Hecktüren wurde um 65 Prozent gesenkt.

Unternehmenschef RJ Scaringe betonte, dass dieser Ansatz es Rivian ermöglichen werde, zukünftige Modelle profitabel zu verkaufen. Der Einstiegspreis für das Modell Rivian R2 wird voraussichtlich bei etwa 45.000 US-Dollar liegen.

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