Deutsche Wissenschaftler entwickeln Chip mit Rekordgeschwindigkeit

Forscher der Universität Paderborn haben die Entwicklung eines neuen Chips auf Basis der Silizium-Germanium-Technologie (SiGe) bekannt gegeben. Dieses Gerät setzt einen neuen Rekord bei Geschwindigkeit und Bandbreite in Track-and-Hold-Schaltungen, die ein wesentlicher Bestandteil moderner Elektronik sind. Der Chip führt die Umwandlung analoger Signale in digitale Form extrem schnell durch. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .
Die Neuentwicklung ist in der Lage, mittels QAM-Modulation über 500 Gbit/s Daten in einem einzigen Kanal zu verarbeiten. In einer Mehrkanal-Konfiguration kann der Gesamtdurchsatz 100 Tbit/s überschreiten. Diese Werte sind entscheidend für zukünftige 6G-Kommunikationsstandards, große Rechenzentren und Cloud-Plattform-Infrastrukturen.
Die Wahl der Silizium-Germanium-Technologie ist kein Zufall: Sie verbindet hohe Geschwindigkeit mit der Möglichkeit zur Massenproduktion. Dieser Ansatz steigert nicht nur die Leistung, sondern senkt auch den Energieverbrauch. Dies ist für KI-Systeme und Cloud-Dienste, bei denen die Datenübertragungsrate entscheidend ist, von großer Bedeutung.
Die Forscher betonten, dass der schwierigste Teil des Projekts nicht die Entwicklung des Chips, sondern dessen Testung war. Bei solch hohen Frequenzen können selbst kleinste Fehler zu Rauschen und Signalverzerrungen führen. Daher wurden komplexe Modelle und leistungsstarke Rechenressourcen zur Überprüfung der Ergebnisse eingesetzt.
Lesen Sie „Zamin“ auf Telegram!