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Spiegeluniversum: Wie die Entstehung eines Anti-Universums unsere Welt rettete

Spiegeluniversum: Wie die Entstehung eines Anti-Universums unsere Welt rettete

Eine Gruppe von Physikern aus Helsinki, Tiflis und Moskau hat ein neues mathematisches Modell vorgestellt, das erklärt, warum unser Universum nicht verschwand und aus Materie besteht. Der Studie zufolge war der Urknall nicht nur eine Expansion, sondern ein Prozess der Raum-Zeit-Spaltung. Als Ergebnis entstanden unser Universum und ein Spiegeluniversum, in dem die Zeit rückwärts fließt und Teilchen entgegengesetzte Eigenschaften haben. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .

Gemäß dem CPT-Symmetrie-Gesetz sollten Naturgesetze unverändert bleiben, wenn Ladung, Raum und Zeit umgekehrt werden. Das beobachtbare Universum enthält jedoch viel Materie und kaum Antimaterie. Die Professoren Masud Chaichian, Merab Gogberashvili und Margarita Mnatsakanova bewiesen dieses Gleichgewicht mathematisch, indem sie das Universum nicht als Einzelsystem, sondern als Teil eines symmetrischen Paares betrachteten.

Wissenschaftler glauben, dass Inflaton-Teilchen in den ersten Momenten des Urknalls etwas schwerer waren als ihre Antipoden. Dieser geringe Massenunterschied führte dazu, dass mehr Materie als Antimaterie entstand. Genau diese überschüssige Materie bildet die Grundlage der Galaxien, Sterne und Atome, die wir heute sehen.

Diese Theorie stimmt vollständig mit den Daten des Planck-Satelliten der Europäischen Weltraumorganisation überein. Zudem erklärt das Modell die Natur der Dunklen Materie: Sie könnte aus Teilchen des Spiegeluniversums bestehen. Die beschleunigte Expansion des Universums wird als Ergebnis der Quantenverschränkung zwischen den beiden Welten interpretiert.

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