Russland verbietet Abbuchungen nach Kündigung von Abonnements

Änderungen der Verbraucherschutzgesetzgebung in Russland regulieren nun Online-Abonnements und wiederkehrende Zahlungssysteme. Laut Rospotrebnadzor dürfen Dienste nach einer offiziellen Kündigung durch den Nutzer keine Gelder mehr über gespeicherte Zahlungsdaten abbuchen. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .
Die neuen Regeln gelten für alle Dienste, die auf einem Abonnementmodell basieren, wie Streaming-Plattformen, Apps, Cloud-Speicher und elektronische Dokumentenmanagementsysteme. Unternehmen müssen Nutzern die Möglichkeit zur elektronischen Kündigung bieten und danach jegliche Zahlungsversuche einstellen.
Zudem haben Verbraucher das Recht, den Dienst jederzeit zu kündigen, auch nach Erhalt einer Benachrichtigung über eine anstehende Zahlung. Sollten nach der Kündigung dennoch Gelder abgebucht werden, muss das Unternehmen den vollen Betrag erstatten.
Diese Regelung schließt nur Zahlungen für den Zeitraum aus, in dem der Dienst tatsächlich genutzt wurde. In allen anderen Fällen dürfen Dienste die Bankkartendaten eines Nutzers nicht ohne dessen Zustimmung für Zahlungen verwenden.
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