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OpenAI-KI widerlegt 80 Jahre alte Hypothese von Paul Erdős

OpenAI-KI widerlegt 80 Jahre alte Hypothese von Paul Erdős

Ein KI-Modell von OpenAI hat eine berühmte mathematische Hypothese widerlegt, an der die größten Wissenschaftler der Welt jahrzehntelang gescheitert sind. Diese Arbeit eines Autorenteams unter der Leitung von Noga Alon hat die wissenschaftliche Gemeinschaft verblüfft. Professor Tim Gowers von der Universität Cambridge bezeichnete dieses Ereignis als Wendepunkt in der Geschichte der Computermathematik und betonte, dass diese Arbeit, wäre sie von Menschen verfasst worden, ohne Zögern in einer renommierten Fachzeitschrift wie Annals of Mathematics veröffentlicht worden wäre. Dies berichtet Ixbt.com berichtet.

Es geht um das Problem der Einheitsabstände in der Ebene (planar unit distance problem). Der große Mathematiker des 20. Jahrhunderts, Paul Erdős, betrachtete dieses Problem als seinen brillantesten Beitrag zur Geometrie. Der Kern des Problems: Wenn man beliebig viele Punkte auf ein unendliches Blatt Papier setzt, wie viele Strecken gleicher Länge lassen sich maximal zwischen ihnen ziehen? Erdős vermutete, dass die optimale Lösung in Form eines quadratischen Gitters vorliegt und die Anzahl der Strecken nur geringfügig höher ist als die Anzahl der Punkte.

Das neuronale Netz von OpenAI hat jedoch bewiesen, dass der große Mathematiker sich irrte: Es stellte sich heraus, dass durch die Anordnung der Punkte in weniger symmetrischen, komplexen Mustern die Anzahl der äquidistanten Verbindungen um ein Vielfaches erhöht werden kann. Der Algorithmus nutzte für diese Lösung die algebraische Zahlentheorie. Die KI erstellte riesige Gitter in mehrdimensionalen Räumen und projizierte diese dann auf eine zweidimensionale Ebene.

Laut dem Wissenschaftler Samuel Mansfield von der Universität Manchester liegt der Grund, warum Menschen diese Lösung nicht finden konnten, darin, dass Geometer normalerweise nicht über tiefgreifende Kenntnisse der Zahlentheorie verfügen. Die KI zeigte ihre Überlegenheit bei der Synthese verschiedener Wissenschaftsbereiche. Professor Misha Rudnev von der Universität Bristol bezeichnete diese Entdeckung als "absolute Bombe".

Obwohl dieses Erdős-Problem als grundlegende Theorie gilt, bietet seine Lösung neue Werkzeuge für den Umgang mit Big Data, Kristallographie und komplexen Netzwerkstrukturen. Obwohl OpenAI die Architektur des Modells noch nicht offengelegt hat, betont das Unternehmen, dass dies ein wichtiger Schritt in Richtung Künstlicher Allgemeiner Intelligenz (AGI) ist.

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