Shavkat Mirziyoyev bringt Initiativen für nachhaltige Stadtentwicklung vor

Der Präsident der Republik Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, nahm am 18. Mai am Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs im Rahmen der 13. Sitzung des World Urban Forum in Baku teil. An der Veranstaltung nahmen der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev, der kirgisische Präsident Sadyr Japarov, der serbische Präsident Aleksandar Vučić, die bulgarische Vizepräsidentin Iliana Iotova, der georgische Premierminister Irakli Kobachidse, der kasachische Premierminister Olžas Bektew und die Exekutivdirektorin von UN-Habitat, Anacláudia Rossbach, teil. Dies berichtet Uzdaily.uz .
Auf dem Forum wurden Fragen der nachhaltigen Stadtentwicklung, der Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum, der Verbesserung der städtischen Umweltqualität und der Stärkung der Klimaresilienz erörtert. In seiner Rede betonte Shavkat Mirziyoyev, dass bis Mitte des 21. Jahrhunderts fast 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben werden, und wies darauf hin, dass Urbanisierungsprozesse direkte Auswirkungen auf die globale Sicherheit haben.
Das Staatsoberhaupt gab bekannt, dass die Bevölkerung Usbekistans in den nächsten 15 Jahren voraussichtlich 50 Millionen erreichen und der Urbanisierungsgrad auf 65 Prozent steigen wird. Daher wurde der Ausbau des Wohnungsbaus, insbesondere das Ziel, bis 2030 einen Anteil von 60 Prozent an modernisierten Wohnungen zu erreichen und die Grünflächen in Städten im Rahmen des „Yashil Makon“-Programms um 30 Prozent zu erhöhen, als vorrangige Aufgabe festgelegt.
Der Präsident betonte zudem die Bedeutung der Lösung informeller Wohnprobleme und der Stärkung der Rolle der „Mahallas“ in der Stadtplanung. Zur effektiven Steuerung dieser Prozesse wurde in Usbekistan das Nationale Urbanisierungskomitee gegründet, und es werden jährlich bis zu 2 Milliarden Dollar für Wohnungsbauprogramme bereitgestellt.
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