Usbekistan verursacht Fleischpreiserhöhungen in Kasachstan

Der Anstieg der Rindfleischpreise auf dem kasachischen Binnenmarkt könnte mit dem Exportvolumen in das benachbarte Usbekistan zusammenhängen. Dies teilte der stellvertretende kasachische Landwirtschaftsminister Yerbol Tasjurekov während eines Briefings beim Zentralen Kommunikationsdienst mit. Darüber berichtet qalampir.uz.
Nach Angaben des stellvertretenden Ministers produziert Kasachstan mehr Fleisch, als es für den Eigenbedarf benötigt. So wurden im vergangenen Jahr 430.000 Tonnen Rindfleisch im Land produziert, während die Binnennachfrage bei 400.000 Tonnen lag. Die restlichen 30.000 Tonnen sind für den Export bestimmt. Tasjurekov betonte, dass die lokalen Erzeuger ihre Produkte lieber in das Nachbarland verkaufen, da der Fleischpreis auf dem usbekischen Markt höher ist als in Kasachstan.
Diese Situation führt zu einem geringeren Angebot und steigenden Preisen auf dem kasachischen Binnenmarkt. Die Regierung arbeitet an einem neuen umfassenden Plan zur Entwicklung der Viehzucht, der künftig sowohl die Versorgung des Binnenmarktes stabilisieren als auch das Exportpotenzial erhöhen soll.
Zuvor waren verschiedene statistische Daten zu den Fleischpreisen für den Export nach Usbekistan veröffentlicht worden. Insbesondere Berichte, wonach 1 Kilogramm Fleisch für etwa 3 Dollar verkauft wurde, wurden vom kasachischen Ministerium für Handel und Integration in Zweifel gezogen, da es sich möglicherweise um einen technischen Fehler handelte.
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