In Istanbul verschwundene Frau als Mordopfer identifiziert

Foto: cumhuriyet.com.tr
In dem Stadtteil Maltepe von Istanbul wurde festgestellt, dass der Tod des 36-jährigen Staatsangehörigen Usbekistans, Hurriyat Tursunboyeva, die seit 2019 vermisst wurde, auf einen Mord zurückzuführen ist. Laut Ermittlungsbehörden fiel sie ihrem 37-jährigen Ehemann Ersin Y. zum Opfer, und ihre Leiche wurde auf erschreckende Weise zerstückelt.
Dieser Fall wurde hauptsächlich während der Überprüfung verschiedener Vermisstenfälle aufgedeckt. Die Polizei bildete eine spezielle Ermittlungsgruppe und befragte Angehörige sowie Nachbarn der Frau. Die Nachbarn und die lokale Bevölkerung waren verwirrt darüber, dass die usbekische Frau das Land verlassen hatte, und berichteten von unangenehmen Gerüchen aus dem Haus.
Während der Untersuchung wurden keine Dokumente oder Informationen gefunden, die einen offiziellen Aufenthalt der Frau außerhalb der Türkei bestätigen. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass ihre Telefonverbindungen zu dieser Zeit innerhalb des Landes aktiv waren.
Bei einer speziellen forensischen Untersuchung auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurden Blutspuren in Küche und Balkon des Hauses entdeckt. Dies lenkte den Verdacht auf die Hauptverdächtigen – den Ehemann der Frau und einen Bekannten.
Während der Vernehmung gab der Hauptverdächtige zu, Hurriyat während eines Streits erschlagen zu haben.据 ihm zufolge wurde die Leiche zunächst auf den Balkon gebracht, um den Geruch mit Sand und Kalk zu neutralisieren. Anschließend wurde die Leiche zerstückelt und auf einer Mülldeponie entsorgt, um Spuren zu verwischen.
Der zweite Verdächtige betonte, dass er nichts vom Mord wusste und nur seine persönlichen Daten zur Verfügung gestellt hatte.
Nach Abschluss der Ermittlungen wurden die gesammelten Beweise gegen beide Verdächtigen an das Gericht übergeben. Dieser Mordfall ist eine ernste Warnung für die usbekische Gemeinschaft und die internationale Gesellschaft und verdeutlicht verschiedene Fragen der persönlichen Sicherheit.
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