US-Stützpunkte erlitten schwere Schäden durch Iran

Laut einer Analyse der BBC verursachten iranische Angriffe auf US-Militärstützpunkte im Nahen Osten in den ersten 14 Tagen der Kämpfe Schäden in Höhe von etwa 800 Millionen Dollar. Der Großteil der Verluste stand im Zusammenhang mit Irans Vergeltungsangriffen in der ersten Woche des Konflikts.
Dem Bericht zufolge wurde ein Teil der kostspieligsten Schäden auf einem US-Luftwaffenstützpunkt in Jordanien verzeichnet. Zu den Zielen gehörten Berichten zufolge ein THAAD-Raketenabwehrsystem und ein AN/TPY-2-Radar. Die BBC erklärte, dass allein das Radar auf rund 485 Millionen Dollar geschätzt werde. Darüber hinaus sollen Gebäude und andere Infrastruktur auf US-Stützpunkten in der gesamten Region weitere Schäden in Höhe von 310 Millionen Dollar erlitten haben.
Die Analyse von Satellitenbildern legt zudem nahe, dass Iran mindestens drei US-Luftwaffenstützpunkte mehr als einmal angegriffen hat: Ali Al Salem in Kuwait, Al Udeid in Katar und Prince Sultan in Saudi-Arabien. Laut BBC deuten die wiederholten Angriffe darauf hin, dass Iran gezielt versuchte, wichtige Militärstandorte zu treffen.
Gleichzeitig sind die US-Militärausgaben stark gestiegen. ABC News berichtete, dass Pentagon-Vertreter Senatoren in einem vertraulichen Briefing mitgeteilt hätten, Washington habe in den ersten sechs Kriegstagen mindestens 11,3 Milliarden Dollar ausgegeben. The Washington Post berichtete außerdem, dass das Pentagon allein in den ersten beiden Tagen der Militäroperationen 5,6 Milliarden Dollar für Munition verwendet habe.
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