Cyberangriffe auf polnische Wasseraufbereitungsanlagen verübt

Der polnische Geheimdienst gab bekannt, dass Cyberangriffe auf fünf Wasseraufbereitungsanlagen im Land entdeckt wurden. Hacker versuchten, die Kontrolle über industrielle Anlagen an diesen Standorten zu erlangen, was im schlimmsten Fall eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit der Wasserversorgung hätte darstellen können. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet darüber.
Laut einem Bericht der polnischen Agentur für Innere Sicherheit führen russische Geheimdienste und Hacker Sabotageakte gegen kritische Infrastrukturen des Landes durch, wie etwa militärische Einrichtungen, Energienetze und Verkehrssysteme. Diese Angriffe zielen nicht nur auf die Störung der Infrastruktur ab, sondern gefährden auch Menschenleben.
Ähnliche Bedrohungen werden auch in den USA beobachtet. Laut Daten von CISA und FBI greifen mit dem Iran verbundene Hackergruppen aktiv speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) in US-Wasser- und Energieanlagen an. Im Jahr 2021 versuchten Hacker in einer Wasseraufbereitungsanlage in Florida, den Chemikaliengehalt auf ein gefährliches Niveau anzuheben.
Experten sind der Ansicht, dass diese Cyberangriffe auf Polen und die USA Teil einer einheitlichen Strategie zur Destabilisierung westlicher Staaten sind. Cyberspionage und Sabotage sind zu einer der Hauptwaffen des russischen Regimes geworden, um den Westen zu schwächen.
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