Der Iran hat schwere Raketenangriffe auf US-amerikanische und israelische Stützpunkte gestartet

Der militärische Konflikt im Nahen Osten hat eine neue Phase erreicht. Während des dreiwöchigen Krieges führte der Iran regelmäßig Militäroperationen gegen die Vereinigten Staaten und Israel durch. Experten zufolge versuchte Donald Trump, die Situation zu entschärfen, indem er erklärte, die Operation gegen den Iran sei für das US-Militär beendet.
In der Nacht zum 21. März setzte der Iran sein Versprechen um und führte Großangriffe auf israelische und US-amerikanische Stützpunkte durch. Analysten weisen darauf hin, dass die Operation mit dem Namen „Haqqani-Versprechen“ noch andauert. Laut den Islamischen Revolutionsgarden wurden 55 US-Militäreinrichtungen im Nahen Osten mit Qiyam- und Imad-Raketen sowie Drohnen angegriffen. Die israelischen Städte Haifa und Tel Aviv gehörten zu den in der Nacht getroffenen Gebieten.
Irans Militäraktionen haben nicht nur militärische Einrichtungen, sondern auch 39 Ölraffinerien, Gasfelder und andere Energieinfrastruktur in neun Ländern schwer beschädigt. Die Angriffe dauerten in der Nacht zum 22. März an: In der israelischen Stadt Arad wurden laut Rettungsdiensten 64 Menschen, darunter ein fünfjähriges Mädchen, angeschossen und verletzt.
Laut dem Wall Street Journal feuerte Iran auch Raketen auf den Stützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean ab. Eine Rakete wurde von einem Raketenabwehrsystem abgefangen, die andere verfehlte ihr Ziel. Gleichzeitig wurde ein US-Stützpunkt in Bagdad beschädigt und geriet in Brand.
Als Reaktion darauf beschlossen die USA, 2.500 Marinesoldaten in den Nahen Osten zu entsenden. Ihre Hauptaufgabe ist die Kontrolle der strategisch wichtigen Inseln im Persischen Golf – Abu Musa, Qeshm und möglicherweise Charq. Iran hat außerdem ein Minenprojekt in der Straße von Hormus südlich der Insel Larak gestartet.
Laut dem amerikanischen Analysten Jeffrey Sachs bedroht dieser Krieg die Sicherheit der gesamten Welt, und das Vorgehen von Trump und Netanjahu gefährdet die Weltwirtschaft in einem solchen Ausmaß, dass sie diese nicht verkraften kann.
Diese Situation dürfte die regionale und globale Politik bald in eine neue strategische Lage führen, und militärische Aktionen werden die Spannungen in den internationalen Beziehungen weiter verschärfen.
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