Die Straße von Hormus könnte geöffnet werden: Trump äußert sich erneut

US-Präsident Donald Trump erklärte, er schließe eine baldige Wiedereröffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus nicht aus. Dies sagte er in einem Gespräch mit Journalisten.
Laut dem Präsidenten des Weißen Hauses könne der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus in naher Zukunft vollständig wiederhergestellt werden, sofern alle Prozesse planmäßig verlaufen. Trump zufolge sei es auch möglich, dass die USA und der Iran die Kontrolle über diese Route gemeinsam übernehmen.
Der amerikanische Präsident legte zudem besonderes Augenmerk auf die laufenden Verhandlungen mit dem Iran. Seinen Angaben zufolge habe Washington aufgrund „produktiver und konstruktiver“ Verhandlungen seinen Plan, die iranische Energieinfrastruktur anzugreifen, vorerst verschoben.
Es ist bekannt, dass Trumps Sonderbeauftragte Steve Witkoff und Jared Kushner am Abend des 22. März Gespräche mit einem hochrangigen iranischen Vertreter führten. Beide Seiten bekundeten ihr Interesse an einer möglichen Einigung und vereinbarten, die Kontakte fortzusetzen.
Trump bleibt jedoch hinsichtlich des Verhandlungsausgangs vorsichtig. Seiner Ansicht nach könne das Problem friedlich gelöst werden, sollte eine Einigung erzielt werden. Andernfalls, so erklärte er, würden die Vereinigten Staaten nicht nachgeben und den Druck weiter erhöhen.
Iranische Offizielle dementieren diese Information jedoch und betonen, dass es bisher keine direkten oder indirekten Kontakte zum US-Präsidenten gegeben habe.
Die Straße von Hormus ist von entscheidender Bedeutung für den globalen Energiemarkt. Die Wiederaufnahme der Öl- und Gaslieferungen durch die Straße könnte zu einem Rückgang der Weltmarktpreise sowie der Kraftstoffpreise führen.
Am 3. März hatte der Iran die Schließung der Straße angekündigt. Das iranische Militär erklärte, dass gegen Schiffe, die versuchen, die Straße zu passieren, gegebenenfalls Gewalt angewendet werden könne.
Inzwischen gewinnt dieses Thema auch international an Bedeutung. NATO-Generalsekretär Mark Rutte erklärte, die Mitgliedstaaten würden die gemeinsame Öffnung der Straße von Hormus erörtern. Berichten zufolge prüft auch die US-Seite die Lage um die Insel Charkiw, um Druck auf den Iran auszuüben.
Kurz gesagt: Die geopolitischen Machtspiele um die Straße von Hormus spitzen sich zu. Die kommenden Tage könnten entscheidend sein – nicht nur für die Region, sondern für den gesamten globalen Energiemarkt.
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