Rentenalter für Frauen in Kasachstan wird schrittweise erhöht

In Kasachstan steigt das Renteneintrittsalter für Frauen stetig an. Dies teilte Viktoria Schegay, stellvertretende Ministerin für Arbeit und soziale Bevölkerungsschutz, am 9. April mit.
Sie erinnerte daran, dass die Anhebung des Rentenalters für Frauen zuvor vorübergehend ausgesetzt wurde.
„Im Rahmen der geltenden Gesetzgebung wird dieser Prozess schrittweise an das der Männer angeglichen und auf 63 Jahre angehoben“, sagte die stellvertretende Ministerin.
Sie betonte, dass diese Maßnahme auch mit der Höhe der zukünftigen Rentenzahlungen zusammenhängt: Je länger ein Mensch am Rentensystem teilnimmt, desto höher wird seine spätere Rente. Gleichzeitig werden in Kasachstan die Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigung älterer Frauen verstärkt.
„Das Programm ‚Silbernes Alter‘, das ältere Frauen bei der Beschäftigung unterstützt, hat seine Arbeit aufgenommen. Wir subventionieren einen Teil ihrer Gehälter, um Arbeitgeber bei der Einstellung erfahrener Mitarbeiter zu unterstützen“, sagte Viktoria Schegay.
Derzeit liegt das Rentenalter in Kasachstan bei 63 Jahren für Männer und 61 Jahren für Frauen. Gleichzeitig bleibt die vorübergehende „Einfrierung“ der Anhebung des Rentenalters für Frauen in der Praxis bestehen, was bis Ende 2027 andauern wird.
Die nächsten Phasen werden schrittweise umgesetzt: Ab 2028 auf 61,5 Jahre, danach mit jährlichen Erhöhungen, bis das Rentenalter der Frauen im Jahr 2031 mit dem der Männer gleichzieht.
Es wird erwartet, dass das Rentenalter für Frauen in Kasachstan schrittweise an das der Männer angeglichen wird, was soziale Gerechtigkeit und zukünftige finanzielle Stabilität gewährleistet.