Ebola-Lage im Kongo verschlechtert sich

Die Lage im Zusammenhang mit dem Ebola-Virus im Kongo spitzt sich zu. Laut Bloomberg wurden aufgrund der Ausbreitung der Krankheit im Land einige Flüge gestrichen.
Nach Angaben lokaler Behörden und afrikanischer Gesundheitsorganisationen stieg die Zahl der Infizierten bis Freitag auf 867 Personen. 204 Menschen sind an den Folgen der Krankheit gestorben.
Das Epizentrum der Epidemie ist die Provinz Ituri an der Grenze zu Uganda. Die Tatsache, dass nur ein kleiner Teil der 1.745 Personen, die Kontakt zu Infizierten hatten, unter Beobachtung steht, macht die Situation noch besorgniserregender.
Experten betonen, dass es für diesen seltenen Virusstamm keinen zugelassenen Impfstoff oder eine spezielle Behandlungsmethode gibt. Ärzte beklagen zudem einen Mangel an persönlicher Schutzausrüstung.
Aufgrund unzureichender Grenzkontrollen wird befürchtet, dass sich Ebola auch auf Nachbarländer wie Uganda und den Südsudan ausbreiten könnte.
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