Krieg im Nahen Osten zwingt Bevölkerung in Sudan zur Nutzung gefährlicher Wasserquellen

Die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten haben negative Auswirkungen auf die globalen Märkte und Logistiksysteme, was den Mangel an Trinkwasser im Sudan weiter verschärft hat. Experten führen diese Situation auf die Energie- und Treibstoffpreise im Land zurück.
Berichten zufolge stützt sich die Wasserversorgung im Sudan hauptsächlich auf die Förderung von Grundwasser mittels Pumpen. Dieser Prozess wird durch Dieselgeneratoren betrieben. Der Anstieg der Treibstoffpreise hat direkt zu höheren Kosten für die Wasserversorgung geführt.
Vor dem Hintergrund der Beschränkungen rund um die Straße von Hormus haben sich die Schwierigkeiten bei der Treibstofflieferung verstärkt, was dazu führte, dass die Preise für Trinkwasser um fast 30 Prozent gestiegen sind. Gleichzeitig erhöht die starke Hitzeperiode den Bedarf der Bevölkerung weiter.
Experten warnen, dass viele Familien nicht mehr in der Lage sind, sauberes Trinkwasser zu kaufen und gezwungen sind, auf minderwertige oder gefährliche Quellen auszuweichen. Dies erhöht das Risiko der Ausbreitung verschiedener Infektionskrankheiten erheblich.
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