Zahl der Migranten in Europäischer Union erreicht 2025 Rekordniveau

Die Migrationsprozesse im Gebiet der Europäischen Union haben sich in den letzten Jahren beschleunigt und erreichten bis Ende 2025 einen historischen Rekord. Offiziellen Angaben zufolge hat die Zahl der in den Mitgliedsländern lebenden Personen, die außerhalb des EU-Gebiets geboren wurden, 64 Millionen Menschen erreicht.
Darüber informierte ein analytischer Bericht, der von der Berliner Niederlassung der dänischen Nichtregierungsstiftung "Rockwool" erstellt wurde.
Laut dem Bericht belief sich die Zahl der Migranten, die 2025 nach Europa kamen, auf 2,1 Millionen Menschen. Obwohl dieser Wert im Vergleich zum Vorjahr 2024 um etwa 500.000 Menschen niedriger war, bleibt der allgemeine Migrationsdruck weiterhin auf einem hohen Niveau.
Analysen zufolge bleiben die europäischen Länder die Hauptrichtung des Migrationsstroms, und ein Großteil der Neuankömmlinge wirkt sich auf den Arbeitsmarkt und das Sozialsystem aus.
Der Großteil der Migranten ging in die Länder mit den größten Volkswirtschaften Europas. Insbesondere:
- Deutschland;
- Frankreich;
- Spanien;
- Italien.
Diese Länder haben den Hauptteil des Migrationsstroms aufgenommen.
Der durchschnittliche Anteil der Migranten an der Bevölkerung der Europäischen Union beträgt 14,2 Prozent. In einigen kleineren Ländern ist dieser Indikator jedoch deutlich höher gestiegen.
- Luxemburg — 52 %;
- Malta — 32 %;
- Zypern — 28 %.
Diese Situation zeigt, dass die Migration in kleineren Ländern erhebliche Auswirkungen auf die demografische Struktur hat.
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