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Warum hat ein südkoreanisches Gericht die Strafe des ehemaligen Premierministers verkürzt?

Warum hat ein südkoreanisches Gericht die Strafe des ehemaligen Premierministers verkürzt?

Ein südkoreanisches Berufungsgericht hat eine neue Entscheidung im Fall des ehemaligen Premierministers Han Duck-soo getroffen. Das Gericht hat seine Haftstrafe von 23 auf 15 Jahre verkürzt.

Es wird berichtet, dass dieser Fall mit der Verhängung des Kriegsrechts durch den ehemaligen Präsidenten Yoon Suk-yeol im Jahr 2024 zusammenhängt.

Das Berufungsgericht hat die wesentlichen Schlussfolgerungen der Vorinstanz bestätigt. Insbesondere wurde festgestellt, dass Han Duck-soo an Handlungen beteiligt war, die zur Ausrufung des Kriegsrechts beitrugen.

Zudem wurde betont, dass er nicht genügend Maßnahmen ergriffen habe, um den ehemaligen Präsidenten von dieser Entscheidung abzubringen. Den Ermittlungsunterlagen zufolge hatte der ehemalige Premierminister eine Kabinettssitzung einberufen.

Das Gericht bewertete diese Sitzung als Versuch, das Kriegsrecht rechtlich zu legitimieren. Han Duck-soo hingegen erklärte, das Ziel der Sitzung sei es gewesen, die Handlungen des Präsidenten zu stoppen. Das Gericht wies diese Argumente jedoch zurück.

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