date

Ehemaliger italienischer Botschafter in Usbekistan wegen Visum-Korruption angeklagt

In der Welt der italienischen Diplomatie hat sich ein großer Skandal ereignet. Der ehemalige außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter Italiens in unserem Land, Piergabriele Papadia de Bottini di Sant'Angelo wurde unter dem Verdacht festgenommen, ein illegales System zur Visumerteilung organisiert zu haben.

"Geheimer Korridor" über Taschkent

Den Ermittlungsergebnissen zufolge hat der Diplomat mit seiner Komplizin, einer italienisch-russischen Doppelstaatsbürgerin, Tatjana Tarakanowa, konspiriert, um die Botschaft in Taschkent in ein "Tor" zum Schengen-Raum für russische Staatsbürger zu verwandeln. Sie haben illegal langfristige Touristenvisa an russische Staatsbürger ausgestellt.

Horrende Preise und das Ausmaß des Systems

Die Details der Korruptionskette sind verblüffend:

  • Preise: Obwohl die staatliche Gebühr nur 45-60 Euro beträgt, wurden den Kunden zwischen 4.000 und 16.000 Euro abgenommen.

  • Fälschung: Es wurde festgestellt, dass 95 der Inhaber illegaler Visa nicht in Usbekistan lebten und die Botschaft nie persönlich aufgesucht haben.

  • Beteiligte: Drei große Reisebüros in Moskau fungierten als Vermittler bei diesem illegalen Kanal.

Untersuchungen dauern an

Diese Verstöße wurden vom italienischen Außenministerium im Jahr 2025 aufgedeckt. Derzeit untersucht das Ermittlungsteam weitere rund 400 Verdachtsfälle. Zudem wurde das Vermögen der Beschuldigten im Wert von 3 Millionen Euro beschlagnahmt und wird geprüft.

Dieser Vorfall zeigt erneut, welch schwerwiegende Folgen der Missbrauch des diplomatischen Status für persönliche Zwecke hat.

Glauben Sie, dass die Kontrolle in diplomatischen Vertretungen verschärft werden sollte, um solche Fälle zu verhindern?

Ctrl
Enter
Fehler gefunden?
Markieren Sie den Text und drücken Sie Strg+Enter
Information
Benutzer der Gruppe Gast dürfen diese Veröffentlichung nicht kommentieren.
Nachrichten » Welt » Ehemaliger italienischer Botschafter in Usbekistan wegen Visum-Korruption angeklagt