Gewinne von BYD in China aufgrund des Preiskriegs um 55 Prozent eingebrochen

Der chinesische Automobilhersteller BYD hat für das erste Quartal 2026 einen drastischen Gewinnrückgang gemeldet. Der Nettogewinn des Unternehmens sank im Vergleich zum Vorjahr um 55,4 Prozent auf 4,09 Milliarden Yuan.
Dies berichtet Ixbt.com unter Berufung auf Unternehmensdaten.
Dies stellt den stärksten Quartalsrückgang seit 2020 dar.
Der Umsatz ging ebenfalls um fast 12 Prozent auf 150,2 Milliarden Yuan zurück. BYD sieht sich vor allem auf dem heimischen Markt mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert.
Das Unternehmen, das durch seine günstigen Elektroautos zum Marktführer aufgestiegen war, spürt nun die Auswirkungen eines aggressiven Preiskriegs sowie die Kürzung von Steuervergünstigungen.
Im Berichtszeitraum verkaufte das Unternehmen 700.463 elektrifizierte Fahrzeuge. Dies entspricht einem Rückgang von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Vor dem Hintergrund des Rückgangs auf dem Binnenmarkt forciert BYD den internationalen Export und versucht, in das höherpreisige Segment zu expandieren.
Auf der Automobilausstellung in Peking präsentierte das Unternehmen neue Modelle, darunter den Geländewagen Datang, der ab einem Preis von 250.000 Yuan erhältlich ist. Für dieses Modell gingen bereits am ersten Tag mehr als 30.000 Bestellungen ein.
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