Die Geschichte des Nürburgring-Konflikts zwischen Nissan und Porsche

Seit Jahren zeichnen Automobilhersteller ihre Rundenzeiten auf der Nürburgring-Nordschleife für interne Tests und PR-Zwecke auf. Die Situation eskalierte jedoch 2008, als Porsche Nissan beschuldigte, die Ergebnisse gefälscht zu haben. So wurden aus einfachen Ingenieurstests ein großer politischer Kampf und ein Ringen um den Markenruf. Dies berichtet Autocar.co.uk berichtet .
Alles begann, als Toshio Suzuki die Strecke im R35 GT-R in 7 Minuten und 29 Sekunden absolvierte. Dieses Ergebnis war schneller als der damalige 911 Turbo. Nissan bewarb diesen Erfolg und nutzte sogar Slogans wie „Die Deutschen wurden geschlagen“. Dies verärgerte die Porsche-Vertreter in Stuttgart sehr.
Um die Situation zu klären, kaufte Porsche auf eigene Kosten einen Nissan GT-R und testete ihn auf der Strecke. Das Ergebnis war eine Zeit von 7 Minuten und 54 Sekunden, was deutlich langsamer war als die von Nissan angegebene Zeit. Porsche-Experten vermuteten, dass Nissan spezielle Reifen und modifizierte Motoreinstellungen verwendet hatte.
Auch heute versuchen Elektroautos wie das Tesla Model S Plaid mit verschiedenen Tricks Rekorde auf der Strecke aufzustellen. Dennoch geht der Kampf um echte technische Errungenschaften und ehrliche Rekorde weiter. Der Nürburgring bleibt das prestigeträchtigste und umstrittenste Testgelände der Automobilindustrie.
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