Lebenslange Haftstrafe für Pädophilie in Usbekistan eingeführt

In Usbekistan ist geplant, die Verantwortung für Gewalt gegen Frauen und Kinder erheblich zu verschärfen. Eine der Hauptänderungen ist die Einführung der lebenslangen Haftstrafe für Sexualverbrechen gegen Minderjährige. Dies wurde von podrobno.uz berichtet.Nachrichten.
Diese Initiativen sind im Programm 'Jahr der Entwicklung der Mahalla und des gesellschaftlichen Fortschritts' und im Entwurf des staatlichen Programms zur Umsetzung der Strategie 'Usbekistan - 2030' vermerkt. Die Dokumente sehen vor, die Untersuchung von Straftaten im Zusammenhang mit sexueller und anderer Gewalt gegen Minderjährige in die absolute Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft zu übertragen.
Es ist auch geplant, ein Institut für speziell ausgebildete Ermittler und Richter einzurichten, die solche Fälle bearbeiten. Darüber hinaus wird vorgeschlagen, eine administrative Verantwortung für Eltern oder Erziehungsberechtigte einzuführen, die Minderjährige in die Ehe einbeziehen, sowie für diejenigen, die illegale Ehen fördern.
Um häusliche Gewalt zu verhindern, werden spezielle Bildungsprogramme für frisch Verheiratete erweitert und gestärkt, an denen Psychologen und Anwälte beteiligt sind. Diese Normen sollen am 1. April 2026 in Kraft treten.
Zuvor hatte ein Mitglied der Legislativkammer des Oliy Majlis, Dilnoza Azizova, die Initiative vorgeschlagen, lebenslange Haftstrafen für alle Formen sexueller Gewalt gegen Kinder zu verhängen. Berichten zufolge wurde dies durch einen Vorfall in der Region Namangan ausgelöst, bei dem ein Mann seine 7-jährige Verwandte vergewaltigte. Es wird darauf hingewiesen, dass er zuvor mehrfach wegen verschiedener Verbrechen, darunter Vergewaltigung und Befriedigung sexueller Bedürfnisse auf unnatürliche Weise durch Gewalt, verurteilt worden war.
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