Hisbollah und Irans Angriff auf Israel: Die Lage in der Region spitzt sich zu

Foto: Ohad Zwigenberg/AP
Die Lage im Nahen Osten hat einen kritischen Punkt erreicht. Am Abend des 11. März wurde für israelische Städte eine echte Prüfung: Ungeahnte Raketenangriffe von Hisbollah im Libanon und Iran haben die Region an den Rand eines unumkehrbaren Prozesses gebracht. Zamin.uz präsentiert die neuesten Details dieses heftigen Konflikts.
Am Donnerstagabend gegen 20:00 Uhr hielten die Luftalarm-Sirenen in den nördlichen und zentralen Gebieten Israels nicht inne. Fast 150 von der Hisbollah-Gruppe abgefeuerte Raketen bedeckten den Himmel über Haifa und Umgebung.
Konflikt-Chronik: Raketenregen und Drohnenangriffe
Laut Angaben der israelischen Verteidigungskräfte (IDF) wurden die meisten Angriffe erfolgreich abgewehrt. Die libanesische Gruppe bezeichnete diese Schläge jedoch als Teil einer „integrierten Operation“.
- Umfang des Angriffs: Militärische Einrichtungen und Siedlungen bis zu 5 Kilometer hinter der Grenze wurden ins Visier genommen.
- Einmischung des Irans: Parallel zu den Schüssen aus dem Libanon wurden ballistische Raketen vom iranischen Hoheitsgebiet abgefeuert. Israel gab bekannt, dass alle diese Geschosse abgeschossen wurden.
- Opfer: Nach ersten Berichten wurden mindestens zwei Zivilisten verletzt.
„Epischer Zorn“ und seine Folgen
Auslöser dieser Eskalation war die am 28. Februar von den USA und Israel gegen Iran durchgeführte Operation „Epischer Zorn“. Dabei kamen der oberste Führer der Islamischen Republik, Ali Chamenei, und andere hochrangige Beamte ums Leben. Die aktuellen Angriffe sind die Antwort Teherans und seiner Verbündeten auf diese Verluste.
Soziale und militärische Dimension der Lage:
- Israels Antwort – 10 Stützpunkte in Beirut (Dahiya) wurden zerstört;
- Humanitäre Krise – Bis zu 500.000 Libanesen sind nach Norden geflohen;
- Militärischer Ausnahmezustand – Die IDF hat ihre Bodenoperationen im Süden des Libanon ausgeweitet;
- Schlag gegen den Iran – Luftangriffe auf IRGC-Objekte in Teheran.
Die unerwartete Position der libanesischen Regierung
Vor dem Hintergrund blutiger Kämpfe trat der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam mit einer scharfen Erklärung auf. Er kündigte an, dass die militärische Aktivität von Hisbollah auf libanesischem Boden verboten und die Mitglieder der Gruppe entwaffnet werden müssen. Dies deutet auf große Veränderungen in der libanesischen Innenpolitik hin.
Wichtiger Hinweis: Der Schiffsverkehr im Hormus-Straße ist fast zum Erliegen gekommen. Der steile Anstieg der Öl- und Gaspreise weltweit wurde zu einem weiteren Schlag für die globale Wirtschaft.
Die Lage im Norden Israels und rund um Tel Aviv bleibt weiterhin gefährlich. Dass beide Seiten sich auf neue Schläge vorbereiten, zeigt, dass das Kriegsfeuer in der Region noch nicht erloschen ist.
Glauben Sie, dass diese „Kettenreaktion“ im Nahen Osten in einen globalen Krieg münden könnte? Wird die Forderung der libanesischen Regierung nach Entwaffnung von Hisbollah umgesetzt?
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