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Kroos: Pfiffe im Santiago Bernabéu sind eine Bewährungsprobe für Vinicius

Kroos: Pfiffe im Santiago Bernabéu sind eine Bewährungsprobe für Vinicius

Der ehemalige Real-Madrid-Mittelfeldspieler Toni Kroos hat sich zu den Pfiffen geäußert, die Vinicius Junior im Santiago Bernabéu ertragen musste. Er sagte, es sei zwar unangenehm, zeige aber auch, was es bedeute, für einen Verein wie Real Madrid zu spielen.

Kroos erzählte, ihm habe einmal jemand gesagt, dass ein Spieler, der im Bernabéu nicht ausgebuht werde, nicht wirklich großartig sei. Der Deutsche erinnerte sich auch an seine eigene Erfahrung: Er wurde nach der 1:4-Niederlage von Real Madrid gegen Ajax Amsterdam in der Champions League 2019 ausgebuht.

„Natürlich ist das nicht das Beste an Real Madrid“, sagte Kroos. Er betonte jedoch, dass diese Situation zeige, dass man in einem Verein unter Vertrag stehe und dass in jedem Spiel Höchstleistungen erwartet würden.

Laut dem ehemaligen Mittelfeldspieler würden sowohl Presse als auch Fans berühmte und populäre Spieler in der Regel stärker kritisieren. Weniger bekannte Spieler bleiben von diesem Druck oft unberührt. Ob gut oder schlecht, Pfiffe und Proteste richten sich häufig gegen die großen Namen.

Kroos sagte, dass Pfiffe vor Spielbeginn weder die Mannschaft noch die Moral der Spieler stärken. Denn noch bevor man das Spielfeld betritt, steigt der Druck, die Angst vor Fehlern wächst und es wird schwierig, befreit aufzuspielen.

Gleichzeitig machte er deutlich, dass es nur einen Ausweg aus der aktuellen Situation gibt: Ergebnisse, die richtige Mentalität und qualitativ hochwertiges Spiel. „Wir haben das selbst erlebt“, fügte Kroos im Podcast „Einfach mal Luppen“ hinzu.

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