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Neue Vorschriften für den Wohnungskauf und das Bauwesen eingeführt

Neue Vorschriften für den Wohnungskauf und das Bauwesen eingeführt

In Usbekistan werden wichtige Änderungen erwartet, um den Immobilienmarkt zu regulieren und die Interessen der Bürger zu schützen. Ab dem 1. April 2026 müssen Kaufverträge für Wohnimmobilien ausschließlich bargeldlos, d. h. über Banken, abgewickelt werden. Dieser Schritt dient dazu, die Schattenwirtschaft im Bausektor zu reduzieren und die Steuereinnahmen zu erhöhen. Darüber berichtet podrobno.uz.

Außerdem wird ein bargeldloses Zahlungsverfahren für alle Waren und Dienstleistungen eingeführt, die 25 Millionen Soum übersteigen. Diese Regel gilt auch für öffentliche Dienstleistungen, Versorgungszahlungen, Alkohol- und Tabakprodukte sowie den Verkauf von Autos, die vor weniger als 10 Jahren hergestellt wurden.

Eine der wichtigsten Neuerungen ist die obligatorische Einführung eines Treuhandkontosystems (Escrow) im Bausektor. Nach dem vom Ministerium für Bauwesen und Wohnungs- und Kommunalwirtschaft entwickelten Gesetzentwurf werden die Gelder der Käufer nun nicht mehr direkt an den Bauträger, sondern auf ein spezielles Treuhandkonto bei einer Bank überwiesen. Das Bauunternehmen kann diese Gelder erst erhalten, nachdem das Haus vollständig fertiggestellt und die Dokumente bearbeitet wurden.

Dieses System schützt die Bürger vor Betrug und beseitigt Probleme im Zusammenhang mit unfertigen Bauobjekten. Das Treuhandkontosystem, das derzeit auf freiwilliger Basis arbeitet, wird ab dem 1. Juli 2026 in der gesamten Republik obligatorisch. Die Regierung plant, diesen Gesetzentwurf in Kürze zu verabschieden, um die Risiken im Bausektor zu minimieren.

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