Hacker verüben globalen Angriff auf Ubuntu- und Canonical-Systeme

Das Betriebssystem Linux Ubuntu und die Dienste des Unternehmens Canonical sind Ziel eines massiven DDoS-Angriffs geworden. Infolgedessen konnten Millionen von Nutzern weltweit keine Systemaktualisierungen durchführen oder Installationen vornehmen.
Dies berichtet Ixbt.com unter Berufung auf Informationen.
Der Angriff begann am 30. April und dauert bereits seit zwei Tagen an.
Vertreter von Canonical erklärten, dass die Web-Infrastruktur des Unternehmens einem großflächigen Schlag ausgesetzt war.
Der Vorfall beeinträchtigte wichtige Knotenpunkte wie die Hauptseite ubuntu.com, den „Snap Store“, die „Launchpad“-Plattform sowie die „Ubuntu Security API“. Systemadministratoren verloren den Zugriff auf aktuelle Informationen zu Sicherheitslücken und Patches.
Die Hackergruppe „313 Team“ hat die Verantwortung für den Angriff übernommen. Sie nutzten den kommerziellen Dienst „Beamed“, der in der Lage ist, Datenverkehr von bis zu 3,5 Tbit/s zu erzeugen.
Die Täter forderten über ihren Telegram-Kanal ein Lösegeld und drohten damit, den Angriff fortzusetzen, sollte das Unternehmen nicht Kontakt aufnehmen. Derzeit stabilisiert sich der Betrieb der Websites; das FBI und Europol haben sich den Ermittlungen angeschlossen.
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