KI-Entwicklung löst Krise bei der Datenspeicherung aus

Das rasante Wachstum des KI-Marktes hat unerwartete Probleme verursacht. Aufgrund eines Mangels an NAND-Speicher und Festplatten (HDD) sind die Preise für Speichergeräte mit hoher Kapazität teilweise auf das Dreifache gestiegen. Diese Situation trifft besonders Organisationen, die sich der Bewahrung des digitalen Erbes widmen, wie das Internet Archive. Dies berichtet Ixbt.com .
Das Internet Archive speichert derzeit fast 210 Petabyte an Daten und erweitert sein Archiv täglich um 100 Terabyte. Gründer Brewster Kahle betont jedoch, dass es extrem schwierig geworden ist, 28–30 TB-Laufwerke zu finden, und die verfügbaren Exemplare zu deutlich höheren Preisen als üblich verkauft werden.
Die Wikimedia Foundation steht vor ähnlichen Herausforderungen. Vertreter der Organisation äußern Bedenken nicht nur hinsichtlich der Knappheit von Speichergeräten, sondern auch bezüglich Lieferunterbrechungen bei Servern und Unsicherheiten bei der Planung zukünftiger Anschaffungen.
Ein zusätzliches Problem sind die Einschränkungen, die Websites für Bots einführen. Seitenbetreiber, die befürchten, dass ihre Daten ohne Erlaubnis zum Training von KI-Modellen gesammelt werden, blockieren alle Arten von Bots, einschließlich nützlicher Bots, die der Bewahrung der digitalen Geschichte dienen.
Infolgedessen stecken Archivierungsprojekte aufgrund teurer Ausrüstung und technischer Barrieren beim Datenzugriff in einer ernsten Krise. Dies schränkt die Sicherheit von Internetdaten und die Möglichkeiten zur Bewahrung des digitalen Gedächtnisses für zukünftige Generationen ein.
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